Sonntag, 26. April 2026

Seemacht oder Ohnmacht..



 

Da liest man von einem gewollten Einsatz unserer "kriegstauglichen Marine" in der Straße von Hormus. Als Laie erschrickt man etwas bei dem Wort kriegstauglich und als zukünftiger Reservist Jahrgang 1955 erinnert man sich an Worte wie "nie wieder
Krieg ". Und man sagte damals, wohl mit gewisser Erfahrung, deutsche Soldaten verteidigen ihre Heimat, und vielleicht die Stützpunkte der Nato-Partner in Deutschland, und natürlich die Grenze zur dunklen Welt hinter dem Eisernen Vorhang. Okay, ist fast 50 Jahre zurück, die Welt verändert sich und der Mensch.
Der Vorhang war einige Zeit weg, und Stützpunkte der Nato-Partner gibt es wohl
auch nicht mehr sehr viele. Ergo, ab in die Welt und auf die Meere, mit der Marine nicht mit dem Heere.
Als Ehemaliger "Gedienter" wäre man Damals schön mal gerne in die weitere Welt und nicht auf diversen Übungsplätzen zwecks Weiterbildung gewesen, lieber ans Mittelmeer als ins Gebüsch wo nur der Schlamm Geräusche machte.Ich wundere mich etwas dabei, das so erprobte Nationen wie Frankreich und England sich bisher zurückhalten, anscheinend erst Denken und dann Lenken. Ich würde lieber Lesen und Hören das Deutschland eine moderne Luftabwehr inklusive Drohnenschutz installiert hat, und sich mittlerweile Experten mit Notfallplänen für den Ernstfall beschäftigen. Denn früher Mal und auch Heute sollte es das Hauptziel unserer Staatsbürger/innen in Uniform sein, die Heimat und damit Deutschland zu schützen und zu verteidigen..



Montag, 20. April 2026

"Anatevka" oder alles Laien oder was..

 

Dem Wunsch meiner Frau entsprechend ist es uns endlich im dritten Anlauf gelungen,
eine Aufführung von "Anatevka"des Theaters  LiBReTTol e.V. in Dortmund-Aplerbeck 
zu besuchen. Ein unscheinbares Gebäude verbirgt das Theater, welches auch eine Tanzschule
anbietet. Der Zuschauerraum wirkt heimelig und hat 49 Plätze, die in freier Auswahl angeboten
werden. Eine Lounge bietet Platz und Getränke für die Zeit bis zur Aufführung und für die Pause.
Der Empfang ist sehr herzlich und umsichtig, schafft gleich eine angenehme Atmosphäre.
Der Vorhang vor der Bühne putzt wohl die Schuhe in der ersten Reihe, wurde erzählt..
Das Stück selbst sollte eigentlich bekannt sein, wir hatten es im Theater der Stadt Dresden
schon mal gesehen. Wenn der Vorhang nach einer Einführung in den Ablauf sich öffnet und 
den Blick auf die kleine Bühne frei gibt, beginnt irgendwie eine andere Welt. Man fühlt sich 
mitten in dem Dorf Anatevka gleich als Mitbewohner und geniesst die Nähe zu den Darstellern.
Was dann passiert, kann man nicht mit einigen Worten beschreiben, sondern man muß es selber
erleben. Die Akteure sind mit einer Begeisterung dabei, die einem den ganzen Abend trägt.
Man möchte Niemanden besonders herausheben, da es insgesamt von allen eine mich für 
wunderbare und so nicht erwartete Vorstellung war. Meine Erinnerung an Dresden hatte
ab sofort keinen Wert mehr, denn diese Aufführung des Musicals "Anatevka" ist jetzt mein
neuer Favorit. Das diese Gesangsleistung inklusive der schauspielerischen Darbietungen
von Laien und Ehrenamtlichen dargeboten wurde, kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen,
ich habe jedenfalls keinen Unterschied zu den Profis aus Dresden feststellen können.
Das es so etwas in diesen Zeiten noch gibt und möglich ist macht mir Hoffnung, 
Danke für diesen wunderschönen Abend...


Mittwoch, 15. April 2026

Ein leiser Blick...



 

Gedicht mit Musik

                                                         https://ditto.fm/ein-leiser-blick


Manchmal vergisst man schnell, oder gar nicht und es gibt kein Ende für eine Sache.

Corona ist vielleicht so ein Beispiel, es ist noch gar nicht so lange her, und doch ist

schon fast vergessen, für viele..aber einige hadern noch mit sogenannten Spätfolgen

aller Art. Schlechte Bildung kam durch zu wenig Bildung, Depressionen entstanden

wahrscheinlich durch  Angst und Einsamkeit, Finanzielle Probleme entstanden wohl 

durch Fehleinschätzungen und Verbote.

Die Gesundheit trägt ewigen Schaden bei einigen Menschen und die Bereicherung einiger

Mitmenschen in dieser Zeit wegen Hilfsmittel ist schon erschreckend, Unwissenheit ist

gnadenlos bestraft worden und neue Erkenntnis teuer bezahlt..

Diese Zeit ist vorbei, aber eigentlich doch nicht, hat jetzt nur einen anderen Namen..

Vergangenheit...


Donnerstag, 9. April 2026

Ehrenamt und dann noch selber mitfinanzieren...???

Manchmal kommen einen Gedanken in den Sinn, die vielleicht nicht jeden erfreuen und doch da sind.

Diese Tage hat mich es doch intressiert, ob ein Ehrenamt oder eine Mitgliedschaft etwas zusätzliches an Selbstkosten haben darf. In diesem Falle werde ich etwas vorsichtig formulieren müssen, da ich niemanden zu Nahe treten möchte, aber ich finde es ist ein Nachdenken darüber Wert.Wie sagt man im Volksmund: ich frage für einen Freund..so sollte man diesen Post vielleicht auch sehen. Man sieht ja des öfteren in den Fußgängerzonen und auch bei diversen Veranstaltungen Informationsstände von verschiedenen Gruppierungen. politisch engagierte Vereine, Parteien und Sozialverbände. Diese sind meistens sichtbar mit einenm Pavillion oder Schirm und Stehtisch ausgestattet und bieten nebem dem gedruckten Informationsbroschüren auch Kleinigkeiten an, z.B. Kugleschreiber, Schlüssleanhänger und vieles mehr. Haben wir uns schon mal die Frage gestellt, wer dieses bezahlt? Ich persönlich bin davon ausgegangen, das solche Veranstaltungen und Teilnahmen durch Werbemittel der Organisationen übernommen werden. Nun habe ich erfahren müssen, das die Ehrenamtlichen von einer Organisation die sogenannten "Give Aways" selber mittragen müssen. Es gibt Kataloge und Listen mit Preisen, und dann mal los. Mir fehlt dafür jeglichen Verständnis, mit welcher Begründung das richtig sein soll, zumal die Aktiven an den Ständen in ihrer Freizeit für diesen Verband Öffentlichskeitarbeit und Werbung leisten.

Wie erwähnt, manchmal kommen einen Gedanken , und  in diesem Sinne bei dem nächsten Kugelschreiber vielleicht Einen weniger mitnehmen.




Sonntag, 5. April 2026

Alles Ostern oder warum sind Eier bunt..


 Alle Jahre wieder im Frühjahr kommt ein Sonntag, an dem Wiesen und Gärten mit Leben

gefüllt werden. Es sind nicht die ersten Sonnenstrahlen, die mit ihrer Kraft die Natur erweckt

und uns Flora und Fauna mit wunderschönen Farben bestaunen läßt. Nein, man sucht Eier,

Ostereier, bunt bemalt und versteckt in kleinen und grösseren Variationen. Wenn man sich dann 

überlegt, warum die Eier farbig sind, und dieses recherchiert, kommt man wieder mal zum

Thema Fastenzeit. Es wurde nicht Fleisch sondern auch Eier für unerwünscht erklärt, und diese

wurden hart gekocht um sie halbarer zu machen.Um das Alter der Eier zu unterscheiden,

hat man sie in verschiedenen Farben angemalt. Ich kann mich erinnern, das in unserer Familie 

in damaliger Zeit eine Person nur die blauen Eier gegessen hat, da wußte jemand wohl schon

sehr viel in dieser Angelegenheit oder es war reiner Zufall. 

Die Geschichte des Osterhasen bleibt für mich unerforscht, ich habe die beiden Figuren 

auf dem Bild irgendwo im Garten entdeckt und bin für dieses Jahr zu Ostern damit

vollkommen zufrieden..


Mittwoch, 1. April 2026

Einfach so in den Zoo..in Dortmund oder anderswo..

Bewohner Zoo Dortmund

 Bei einem Besuch in diesem wunderschönen Zoo konnte man diese lieblichen Mitbewohner unseres Planeten bestaunen, ja fast die Gelassenheit bewundern. Anscheinend haben diese Wesen kein Abo bei einer Tageszeitung und wahrscheinlich auch keinen Zugang zu diversen anderen Medien.

Das Durcheinander in dieser Welt mit ihren dramatischen menschlich unwürdigen Schicksalen und von einigen unbelehrbaren Fantasten geführten Aktionen, die man nicht mehr Kriege nennt, sondern Spezialeinsätze, je nach Bedarf und Nation.
Nein, diese auch selbst nicht ganz so freien Tiere scheinen lösbare Probleme zu haben, und es war für den Betrachter eine Erholung für Geist und Seele dort einfach zuschauend stehen zu dürfen.
Es sind oft wirklich die einfachen Dinge, die einem helfen diesen ganzen Wahnsinn für einige Momente zu entfliehen. Einfach so, in einem Zoo....und es gibt mit Sicherheit andere Wesen mit ähnlicher Aura, einfach mal suchen und finden..vielleicht in einem Zoo..oder anderswo..!?

Der Worte Freiheiten..






Neulich irgendwo in einer Gaststätte mitten im Leben konnte ich eine Diskussion oder eher eine heftige Redeschlacht miterleben, die durch die Aussage eines einziges Wortes entstand.."..........Schnitzel". Jetzt sollte man nicht die Pünktchen zählen,um dieses Wort zu vollenden, sie sind nur der Optik wegen gesetzt. Man fragt sich manchmal verwundert, wieso einige unserer Wörter aus dem täglichem Leben plötzlich nicht mehr den Sinn oder Unsinn haben dürfen, sondern anders interpretiert oder gar verachtend gestrichen werden. Manche Straßennamen wechseln ihren Namen aufgrund der Geschichte der genannten Personen, oder bekommen sie gerade deswegen, kann man nachvollziehen. Aber bei der Ächtung von Worten ist hier wohl auch etwas zuviel oder zu wenig Fantasie am Werke, eine Schokoladen-Spezialität ist hier ein gutesBeispiel. Jeder kennt dieses süße Geschenk für den Gaumen, und denkt dabei wahrscheinlich nicht an den Namensgeber.., muß man auch nicht mehr, da diese Nennung nicht mehr erwünscht ist. Jetzt stellt sich die Frage, wer hat dieses böse Wort ins tägliche Leben gebracht,und warum..?? Ich denke mal, hier liegt keine bewusste Bosheit vor, sondern der Umgangston und der Volksmund. Das neue Erkenntnisse von wem auch immer zur einer anderen Ansicht führen sind leider weitere Gründe für das verschwinden unserer Worte und damit auch der Sprache. Bei dem Schnitzel mit der roten Soße liegt wohl eine Diskriminierung von Völkergruppen vor, bei dem mit Pilzen eine Berufsgruppe, bei dem Kalbsschnitzel mit Zitrone wird die Einwohnerschaft einer Hauptstadt aus dem Nachbarland auf den Teller befördert, und eine andere Süßspeise mit Puderzucker wird als B...... bezeichnet. Mein Tip für mich selber ist, der Name bleibt im Kopf und die Speisen kommen in den Magen..

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