Mittwoch, 24. Juni 2026

Heiss oder kalt..

Sonne und Strand, heisse Temperaturen und Zeit es zu geniessen, das sind wichtige Faktoren, die einem die ungewohnte Hitze ertragen lassen. Wenn dann noch ein Sprung ins kühle Nass mit anschließendem kühlen Getränk möglich ist, spricht man von angenehmen Umständen. Einige von uns dafür sogar ins Flugzeug steigen um weite Strecken zurück zu legen, um an sogenannten Traumstränden ihren verdienten (wie auch immer) Urlaub oder eine kleine Auszeit zu verleben. Aber nicht alle Menschen aus unseren Regionen sind unbedingt Freunde der sommerlichen Freude und wünschen sich etwas dezentere Grade um den Alltag zu bewältigen.

Vielleicht wäre es eine Lösung, es so zu halten wie der Verfasser. Der macht im Winter Fotos von einer sichtbaren kühlen Landschaft. Diese lassen sich bei Bedarf  betrachten und der Seele das Gefühl von Kühle geben. Das Auge kann sich an Eisflächen ergötzen ohne grosse Wege oder Strecken zurück zu legen, die gerade mit dem Flugzeug getan, ja wohl nicht ganz unschuldig sind an den auftretenden Wetterrekorden. Es ist graue Theorie aber vielleicht hilft zur Zeit nur Fantasie..

Donnerstag, 18. Juni 2026

Heimat....oder nur nur ein Wort

 

Altes Paar 
Ein Stückchen Vergangenheit oder keine Zukunft mehr ist für das Wort Heimat wohl zutreffend. Das Gefühl irgendwo hinzugehören, ein Ort oder die Familie und Freunde , man gerne wieder zurück kommt und es vielleicht auch vermisst, wenn man in der Fremde weilt. Dieses Ansinnen ist wahrscheinlich nur noch der älteren Generation zugänglich, denn Heimat verbindet man auch mit Traditionen und Werten. Dieses Wort schafft Vertrauen und Beständigkeit, Erinnerungen und Erlebnisse. Heute lässt sich alles durch Medien im Schnelldurchgang erleben, ohne Gefühle und Wahrnehmungen menschlicher Art, wie Weinen oder Lachen, Schmerz und Trauer, Wehmut und Heimweh. Selbst die Sprache verendet in Kurzworten und Lauten, Gesten oder Emojs, Worte verändern ihren Wert und ein Gespräch in herrkömmlicher Art ist nicht mehr alltäglich. Institutionen wie die Kirche müssen den aus anderen Ländern eingeführten Ansichten und Verhalten weichen. Das Bild der Straße erinnert nicht mehr an Heimat, sondern mehr an Urlaub in fernen Ländern, und die gefühlte Sicherheit ist nicht mehr garantiert.


Lore im Schrebergarten

Ist es ein Zeichen der Zeit und Veränderung der Lage in der Welt ?? Viele Menschen müssen oder wollen ihre Heimat verlassen. Sie begeben sich in andere Länder  und drücken mit ihren Kulturen und Lebensarten diesen einen ungewollten Stempel auf. Dadurch verliert sich im Laufe der Zeit die Identität des Gastlandes und damit auch ihre Heimat. Leider ist dieses Szenario nicht mehr aufzuhalten, eher beschleunigt sich es durch Vergessen der eigenen Traditionen und Werte. Da die Kluft zwischen Alt und Jung immer größer zu werden scheint und damit auch die Bewertung von gesellschaftlicher Pflicht und die Notwendigkeit vom Erhalt von Traditionen wird die Heimat bedeutunglos und ohne Sinn als Wort und Gefühl verschwinden ..


Sonntag, 14. Juni 2026

Immer wieder oder nie mehr..

Peenemünder Schnellbahnzug

Wenn man eine Reise macht, kann man davon erzählen. Wenn man die Reise mit dem Zug macht, wird es meistens eine Geschichte. Der Verfasser bevorzugt als Fortbewegungsmittel bisher Bus und Bahn, damit kann man immer fahren. So war es früher einmal, auch wenn es heutzutage nicht jeder glauben mag. Die letzten Versuche mit der Deutschen Bahn, hier überwiegend mit ICE und Platzreservierung, durchgehend an das gewünschte Ziel zu kommen, erwiesen sich als recht schwierig. Und das Schlimmste an diesen Geschichten ist die Täuschung,. Man glaubt an seinem vorbestimmten Platz im Zug angekommen, das alles wunderbar nach Plan läuft., aber die Freude währt meistens nicht sehr lange. Am häufigsten ist der Stand auf freier Strecke, die Uhr tickt, der Reiseplaner wird nervös, die Umstiegszeiten obwohl großzügig bemessen werden nicht ausreichen. Die Begleitung mit ihrem Karlchen (Gehstock) wird aus den Zug gezerrt und muß sich Richtung Regiobahn bewegen, die der Zugführer als Lösung angepriesen hatte. Und wie das Leben so spielt, der Spurt des mit mehreren Taschen bepackten Verfasser in Richtung Tür des Zuges war vergebens. Der Knopf gerade noch grün zum drücken hatte plötzlich keine Funktion mehr, die Ansage aus dem Nichts, das der Zug nun losfährt, der dieses dann auch tat, ließ das Paar mit dem Reisewunsch auf dem Bahnsteig zurück. Gut denkt man sich, Zeiten sind einzuhalten, aber einer älteren Dame mit Gehstock eine Minute dieser Zeit zu schenken wäre möglich gewesen, aber solche Menschichkeit ist wohl in der heutigen Zeit nicht mehr zu erwarten, auch nicht bei der Bahn. Leider waren die vorhergehenden Reise mit dem ICE ähnlich geprägt, sodaß ein Unbehagen bei der Nutzung dieser Fortbewegung schon genauso zu einer Urlaubsreise dazu gehört wie die Vorfreude auf diese Zeit.

©Wilfried Kuhse

Irgendwie wurde das Ziel dann doch erreicht, aber die Erinnerung bleibt, und man wünscht die alte Zeit zurück.  Vielleicht wäre es ja eine Alternative, den Trends der heutigen Zeit zu folgen, und sich ein Fahrrad als Fortbewegungsmittel an die Hauswand zu stellen, in der Hoffnung, das dort auch stehen bleibt, ansonsten müßte man dann doch wieder den Zug nehmen...


Samstag, 6. Juni 2026

Stllles Örtchen ..aber wie..


Laboe
Wer eine Reise macht kann etwas erzählen, meistens schöne Geschichten, aber es gibt auch wunderliche Dinge zu berichten. Zum Beispiel über stille Örtchen, die ja in unterschiedlichster Form anzutreffen sind. Unsere Wege führen uns überwiegend an die Ostsee, da wir lange Spaziergänge auf den Promenaden und an den Stränden lieben. Wir sind gerne in Timmendorfer Strand, haben aber auch schon andere Orte besucht, jetzt erst zuletzt die wunderschöne Kieler Förde und Laboe. Hier findet man nicht nur Relikte aus der Kriegszeit, ( Mahnmal mit Museum und U-Boot U995), sondern auch eine Promenade parallel zum Strand, schön angelegt und gut begehbar. Eigentlich ein schönes Bild für die Erinnerung, nur die öffentlichen WC Anlagen fallen hier etwas aus dem Rahmen Man verwendet hier Container, die an merkwürdigen Orten plaziert sind. Ein Beispiel ist auf dem Bild zu sehen. Sieht mehr nach Baustelle als nach mit Kurtaxe bezahlte Toilette aus.
Timmendorfer Strand
Man will ja nicht zu anspruchsvoll sein, aber es geht auch anders, zu sehen in Timmendorfer Strand. Dort wartet man gerne auf seine Angetraute und kann nebenher noch schöne Fotos machen. Die Gründe für die Ausführung in Laboe sind nicht bekannt, aber für leicht Gehbehinderte und ältere Gäste nicht einfach zu nutzen. Oft ist der Einstieg  sehr hoch gewesen, ein anderer Zugang war sehr versandet. Da wir als Gäste täglich eine Kurtaxe entrichten müssen, sollte man eine andere Lösung erwarten dürfen. Als Großstädter muß man allerdings zugeben, lieber so ein stilles Örtchen statt gar keine Möglichkeit für das Bedürfnis, wie es in der Stadt leider so üblich ist..




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