Freitag, 3. Juli 2026

Statt Musikkunst lieber Riesenrad..???

Fast Musikschule am See

Da verwandelte man das Gelände einer riesigen stillgelegten und nach China verkauften Stahlfabrik in einen See für die Naherholung. Es werden alle Gifte aus dem Boden gebuddelt und verwertbare zum Teil denkmal- geschützte Gebäude zur weiteren Verwendung wieder hergestellt und zugänglich gemacht.Aus der Hörder Burg wird eine Schulungsstätte für die Sparkasse, und natürlich darf ein Hotel nicht fehlen, und die Gastronomie findet auch reichlich Platz. Schicke Häuser und sonstige Gebäude (zum Arbeiten oder so), darunter eine Seniorenresidenz wurden rund um den See plaziert, damit der Besucher aus der Nähe betrachten kann, was mit Geld alles möglich ist. Und dann gab es noch die Villa Tull, ein altes Gebäude das ebenfalls wieder verwendet werden sollte.  Große Pläne waren schnell gefunden, eine Musikschule, die vorher in der Hörder Burg ihre Heimat hatte, sollte der kulturelle Ort am See werden. So richtig glauben wollte es niemand, aber es wurden doch einige Arbeiten durchgeführt, dann aber verlor sich die Idee in merkwürdigen Geschichten, auf die der Verfasser nicht weiter eingehen möchte. Wie man auf dem Bild gut erkennen kann, war wohl Kunst am Werke, die aber nicht allen gefallen hat. Da war der Abriss und das Ende vom Traum der musikalischen Kunst die beste Lösung.

Riesenrad aus Bahrein..??

Und wie sich das für einen See gehört, sind Baustellen oder Ruinen nicht der gewünschte Blickfang. Die neuen Vorhaben auf dem Grundstück der alten Villa sind wohl in den Köpfen einiger Beteiligten vorhanden, aber es wird wohl genauso geheimnisvoll weitergehen und irgendwann kommt sie ja vielleicht doch, die Musikschule für die Kunst am See. Bis dahin hat man für den unbedarften Besucher, die immer noch in Massen an den See fluten, eine kleine Alternative geschaffen. Ein Riesenrad steht plötzlich auf dem Grund der Villa Tull. Nicht Kunst sondern Weitblick soll den geneigten Intressierten an den See locken, um dann aus 38 Metern in der Höhe einen klaren Blick über den See und auch sonst alles zubekommen. Da staunt der Verfasser nicht schlecht, erst vermurkst man Ideen und lässt ein Denkmal verrotten, um dann mit dem Rad, (aus Bahrein von der Formel 1 Strecke) die Kunst zu verspotten. Ausser Schwindel und anderen Gefühlen im Magenbereich wird ein Besuch dieser neuen Attraktion nicht viel an die Villa der Familie Tull erinnern..



 

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