Sonntag, 30. August 2026

Hafen fern und nah..

Hafen von Polperro

Wer eine Reise tut kann etwas berichten. In diesem Falle von einem wunderschönen Hafen in dem Örtchen Polperro. Der Ort mit seinem malerischen Häuser und Gassen war ein Ausflugsziel auf unserer Pilcher Reise im September 2024. Hier soll nun nicht der Eindruck entstehen, dass das fehlende Wasser aufgrund von Hitzewellen oder sonstige dem Klimawandel zugeordneten Auswirkungen fehlt. Da das Hafenbecken relativ flach ist, läuft bei Ebbe das Wasser fast vollständig ab und die Fischerboote liegen auf dem Schlick. Es wirkt schon etwas unheimlich für einen Städter aus Germany. Ähnliches durfte man am Binnenhafen in Husum (Schleswig-Holstein) erleben,  auch da war man schön überrascht.
Hafen am Phoenixsee
Es liegt vielleicht auch an der Herkunft des Reisenden, dessen Heimat ist nicht an der See oder an einem Meer, sondern eine Stadt mit den Flüssen Emscher und Ruhr. Die Emscher ist ein wieder renaturisierter ehemaliger Abwasserkanal, der auch einen See mit seinem Wasser mit versorgt. Den Phoenixsee in Dortmund-Hörde, künstlich angelegt auf einem ehemaligen Industriegelände mit einem kleinen Hafen und Anlegestellen.. Dieser Hafen hat keine Ähnlichkeit mit dem malerischen Hafen von Polperro, und hat auch keine Ausfahrt. Der Verfasser könnte sich vorstellen, das die Bewohner von Polperro sich über diesen Hafen ebenso wundern würden, wie der Verfasser damals in Cornwell. Alleine die Bebauung rund um das Gewässer dürfte Romantikliebhaber abschrecken oder vielleicht auch erschrecken..




 

Sonntag, 23. August 2026

Hollandrad und so...🚲🚲🚲


Es gibt Motive in den Straßen die einem spontan zum fotografieren auffordern. Bei diesen Bild sprach mich die Dorfromantik an, dann noch ein zeitgemäßes Fortbewegungsmittel und perfekt ist das Foto..( bei Google Maps 128500x mal angeschaut, okay in 3 Jahren..).Die Hausfassade erinnert sehr an die holländische Bauweise und das Fahrrad natürlich auch. Dieses schöne Hollandrad wurde in Potsdam im schon genannten Viertel entdeckt, die Straßen sehen dort alle ähnlich aus und versetzen einen schon in eine andere Welt. Fahrräder als wieder entdeckte Fortbewegungsmittel für die Zukunft hat nicht nur bei unseren Nachbarn eine lange Tradition und eine Selbstvertändlichkeit im Alltag.
Das Hollandrad ist auch für die aufrechte Sitzhaltung empfehlenswert.

Ein ebenso schönes Gefährt konnte ich in London bestaunen, habe dort aber nicht das Gebäude, sondern nur das Fahrrad verewigt. Eine gewisse Ähnlichkeit ist schon zu erkennen, zumal die Engländer auch eine lange Tradition in der Fertigung von Fahrrädern haben. Der Verfasser selbst ist nicht mehr der alltägliche Nutzer dieses Gefährtes, das war der frühreren Jugendzeit vorbehalten. Mittlerweile ist der Fantasie in der Nutzung solcher Räder keine Grenzen mehr gesetzt, und  alle Möglichkeiten der Verwendung werden ausgeschöpft. 

Dieses Gefährt habe ich in Hoorn in den Niederlanden gesehen, erst schön harmlos parkend vor diesem Geschäft, ein Lastenrad mit Transportfunktion. Ein paar Minuten später versuchte so ein Gefährt den Verfasser aus dem Verkehr zu ziehen, in dem es in einer Fußgängerzone mit Höchstgeschwindigkeit und einer weiblichen Person am Lenker, und 2 Kinder vorne in der Kiste auf ihn zu raste. Ein beherzter Sprung an die Seite verhindert schlimmeres, aber der laute Ruf "Arschloch" klang nicht sehr mitfühlend und  prägt sich heute noch als besonderes Erlebnis ein. Und der Gedanke, das akzeptieren von neuer Technik wichtig ist, sonst könnte man davon überrollt werden.

Sonntag, 16. August 2026

Buch für den Schrank..

 

Für jedes Thema ein Buch wäre möglich, aber wohin dann damit? Das erste gedruckte Buch ist wohl im Mai "868" entstanden, wie alles heute so auch damals in China. Das nächste bekannte Werk aus Sicht der westlichen Welt ist wohl die Bibel von Gutenberg. Die Geschichte der Drucktechnik und weitere Details lassen sich bei Interesse im Internet finden. Da sind wir bei einem sensiblen Grund angekommen. Wer liest heutzutage noch im Buch ohne beruflichen oder medizinischen Grund?Früher war ein volles Bücherregal ein Hinweis auf Bildung und großes
Wissen, aber auch so manches Gesamtwerk geliefert von Versandhäuser und Leseringe mit diversen Knebelverträgen füllt bei einigen auch heute noch den Wohnzimmerschrank.
Bücher werden heute auch nicht mehr nur von den großen Dichter und Autoren geschrieben, es ist mittlerweile durchaus möglich, als einfacher Privatmensch Schriften und Bücher mit oder ohne Sinn zu veröffentlichen. Bestimmte Verlage bieten da einige Varianten an. Der Verfasser selbst ist auch ein Selbstverleger (Selfpublishing), und hat hier
schon einige Gedichtbände in die Buchwelt entlassen. Der Erfolg lässt sich mit einem Satz erklären. Eine gute Bekannte bekam ein Examplar zu einem Anlass (Geburtstag..) geschenkt. Wochen später kam im Gespräch der Hinweis, du machst doch auch Bücher für den Schrank..


Samstag, 8. August 2026

Foodporn oder nur für das Auge..

Das Auge isst mit, und Essen zu fotografieren ist eine kleine Kunst geworden. Manche entscheiden spontan die Welt an ihren lukullischen Genüssen teilhaben zu lassen  und zücken das Smartphone wo immer es geht. Am besten noch eine kleine Erklärung dazu, und wo man sich gerade befindet. Kochbücher sind ebenfalls mit sehr appettlichen Fotos bestückt. Die Wissenschaft meldet sich auch zu diesem Thema, und nennt diese Art der Bilder Foodfotografie und unterstellt einen besseren Genuß, wenn man seine Gerichte ablichtet. Im freien Internet wird auch der Begriff Foodporn verwendet, okay Essenfoto hört sich nicht gut an, aber unter Porno versteht der Wortschatz des Verfassers etwas anderes.
Seemannsgericht

Aber bei den hier abgebildeten Foodpictures gab es noch einen anderen Grund für die Verewigung. Es war Urlaub , eine schöne Lokation (Restaraunt) und der Verfasser nebst Angetraute fanden diese nett angerichteten Speisen würdig für Erinnerungsfotos und Nahrung für die Fantasie. Das erste Gericht ist wohl schnell zu erahnen, der Sauce Hollandaise nach etwas mit Spargel und als Beilage lockt das Schnitzel. Die andere Speise ist ein Fest der Farben und Beilagen und dürfte nicht so bekannt sein, da es nicht überall auf den Tisch kommt. Labskaus mit Spiegelei und Rollmops und diversen Beilagen. Der Verfasser ist auch der Bildermacher und erfreute sich sehr an dieser Köstlichkeit, und muß sich auch als Wiederholungstäter outen, in den Urlaubstagen an der Ostsee oder  Nordsee gehört es zum Pflichtprogramm. Eine Frage darf hier gestellt sein, ob die Matrosen auf See damals und heute auch diese Variation an Bord bekommen oder ob hier nur das Bild hoffentlich Freude macht.



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