Dienstag, 29. September 2026

Auf Reisen gut Speisen..

Ist man auf Reisen möchte man auch gut Speisen. Der Verfasser denkt sich, das dieser Wunsch bei jedem so oder so vorhandem ist. Als Urlauber unterwegs mit der Wahl gleicher Ort , natürlich dieses eine Hotel und selbstverständlich auch das Speiselokal vom letzten Mal. In der Hoffnung, das sich in den Jahren nichts oder nicht allzuviel geändert hat. So gewollt und dann verwirklicht war die Freude auch sehr groß, alles so anzutreffen, wie erwartet und gewünscht. Fast alles, das Hotel immer noch so romantisch mit dem netten Personal, der Ort auch ohne große sichtbare Veränderungen, die See und das Klima wie bestellt, nur das Speiselokal wollte nicht so in die angenehme Erinnerung passen. Es war wohl dort zu finden, wo es sich vor drei Jahren befand, der Name ist geblieben, nur mit dem Personal konnte man die angenehme erlebte Zeit nicht mehr verbinden. Vielleicht lag es an dem Verfasser nebst Gemahlin mit falschen Erwartungen, oder es haben sich Dinge getan, die für die schlechte und unfreundliche Atmosphäre verantwortlich sind. Man will nicht ins Detail gehen, aber traurig macht es dann doch, denn das es anders geht hatten wir ja persönlich erlebt vor gar nicht so langer Zeit. Vielleicht ist der Zulauf  an Gästen ein Grund für diese Wandlung, aber die Erfahrung lehrt uns, treue Gäste verliert man nur einmal, aber für immer..

Unser Ziel war die Insel Borkum , ein Ort für einen sehr angenehmen Urlaub mit vielen Möglichkeiten zum Speisen und zum vergessen. Der Verfasser erinnert sich auch gerne an ein Geschehen in Kühlungsborn, worüber er heute schmunzelt. Das Schild mit der Aufforderung eines nicht zu tun stand vor einem Fischimbiss an der Strandpromenade. Das dort erworbene Brötchen belegt mit herrlichem Matjes und Zwiebeln war nicht für die Fütterung gedacht, aber der Vogel wollte wohl auch mal gut Speisen ohne dafür weit zu Reisen






 

Donnerstag, 17. September 2026

Nie heißt nicht nie wieder..

Es gibt Orte im Urlaub an denen manche Erinnerungen hängen, schöne und lustige.Und es ist dann auch möglich , das solche Orte wieder aufgesucht werden. Die Rede ist hier von Borkum, einer wunderschönen Insel in der Nordsee. Wir waren 2023 dort und waren in einem sehr schönem Hotel untergebracht. Direkt gegenüber befindet sich die Gaststätte "Seekiste", eine urige Kneipe und Raucher waren dort noch erwünscht.
Dieses war für die Gemahlin des Verfassers ein Grund, diese Annehmlichkeit zu meiden. Zum Glück hat dieser Schankbetrieb eine Terasse mit Tischen und einen Kapitän, der alles im Blick zu haben scheint. So sollte unserer Besuch dort nicht lange aufgeschoben werden und dem Herrn seinen Wunsch wurde nachgegeben. So saß man gemütlich an einem Tisch mit einem gepflegten Getränk,(welches ist der Fanatsie des Betrachters überlassen) und einem nettem Gespräch, genoß den Blick auf einen Leuchtturm und war in guter Urlaubsstimmung.

Plötzlich verdunkelte sich das Tagesbild und erste Regentropfen ließen uns nichts gutes ahnen. Ein paar Minuten später beendete ein heftiger Regenschauer unsere Idylle  und wir mußten in unserer Not in das Innere der Seekiste. Mit etwas Glück erhaschten wir eien Platz an einem runden Tisch am Fenster. Und da bin ich ehrlich, als ehemaliger Raucher und als Gemahl. Hochachtung vor der Gemahlin, die jetzt im trockenen sitzend sagte, geht doch aber nicht sehr lange. Wir haben dort noch eine gute Zeit verbracht, und versuchten uns auch an eine örtliche Köstlichkeit, einen Sanddornschnaps, der auf Anhieb der Gemahlin schmeckte. Man könnte meinen, dieses wahr ein Zeichen von oben und als Ausgleich für die Umstände gemeint. Nach dem verlassen der Seekiste meinte die Gemahlin, es war doch ganz nett, muß man aber nicht wieder haben.
Jetzt waren wir wieder in diesem Hotel und natürlich auch wieder auf der Terasse der Seekiste,
und natürlich kam wieder ein Regenschauer, den Rest der Geschichte kennt man in ähnlicherweise.
Was sagt uns diese Geschichte, man sollte niemals nie  sagen oder es kommt doch so, wie einer es denkt..




Dienstag, 8. September 2026

To do ..Liste

MS Alexander Borodin
Mancher Traum begleitet einem ein ganzes Leben lang, oder wie man heutzutage sagt, steht auf der To-Do-Liste. Viele zieht es in die Welt, zum Beispiel zu den höchsten Bergen, oder gleich eine ganze Weltreise. Die Größe der Wünsche werden wohl auch im Geldbeutel entschieden, und wahrscheinlich auch der eigene Zustand. Der Verfasser nebst Gattin notierte sich einmal nach Russland mit dem Boot als Eintrag. Wir haben es getan, nach Abschluß unserer Lebensarbeitzeit haben wir uns u.a. diesen Wunsch erfüllt.


Kabine
Damals, es war 2019, war die politische Lage noch etwas stabiler und zu diesem Land hatte Deutschland eine fast schon freundschaftliche Beziehung. Es soll nicht als Argument für persönliche Ansichten dienen, aber heutzutage wäre diese Reise so nicht mehr möglich.Wir haben schöne Landschaften und Dörfer bestaunen dürfen und die weite der Stauseen hat schon beeindruckt. Was wohl auffiel, dass die Menschen auf dem Lande und in den Dörfer sehr freundlich und neugierig waren, in den Städten verspürte man eine kühle Atmosphäre, irgendwie unnahbar und nicht so richtig willkommen. Der Verfasser selbst und auch die Gattin haben diese Reise für die Seele gemacht ohne Absichten. Es waren 3 ereignisreiche Wochen, mit vielen Eindrücken und atemberaubenden Bildern, die diese Reise für uns sehr wertvoll gemacht hat. Die Notizen unserer Liste sind schon  weniger geworden und schränken sich immer mehr ein.

Tretboote Phoenixsee
Nun wird man denken, dieses wird nicht Jedermann so erleben können, aber es gibt ja auch die Möglichkeit der kleinen Träume, wie neulich an unserem Phoenixsee. Dort hörte ich einen kleinen Jungen sagen, dass sein größter Wunsch eine Bootsfahrt auf dem See wäre, und der Vater versprach, dieses käme auf die To-Do-Liste. Jetzt möchte man im Sinne des Jungen hoffen, das die Zeit zur Verwirklichung nicht so lange währt, wie es bei den reisefreudigen Senioren war, denn dann könnte es in dem kleinen Boot etwas eng werden..






 









Mittwoch, 2. September 2026

Handy immer und überall...


Herr im Kurpark
Neulich hat der Verfasser erwägt, einen kleinen Augenblick auf einer Ruhebank am See zu verbringen. Im nahen Straßencafé sitzt eine Frau mit Kind beim Kuchen, das Handy auf dem Tisch und auf laut gestellt . Die Unterhaltung sehr laut und dadurch zum mithören gezwungen.. Auf der Nebenbank eine ausländische Mitbürgerin in einem sehr angeregten Gespräch und wirklich für alle deutlich hörbar. Wie zufällig kommt dann auch noch ein Fußgänger mit Handy in der Hand vorbei und versucht wohl die Entfernung mit Geschrei zum Gesprächspartner zu überbrücken. Positiv wäre zu erwähnen, dass das Erraten oder Erahnen der Sprachen auch seinen Reiz haben kann. Eigentlich sollte hier ein Ort zum entspannen sein, oder für einen Spaziergang mit angenehmen Gesprächen. Aber die Zeiten kennen keine Rücksicht und schon gar nicht Verzicht..


Telefonzelle gesehen
in Lands End
Okay, das Handy oder Smartphone ist allgegenwärtig, jeder braucht es und lässt sich nicht vorschreiben, wann und wo, und vor allen Dingen wie. Doch manchmal wird es zuviel an Informationen von unbekannten Personen und deren Geschichten und Problemen.
Da wäre die Wiedereinführung der Telefonzellen zu empfehlen. Sie waren für jedermann erreichbar und konnten auch zu allen Zeiten genutzt werden. Einfach die Tür zu.. und alle hatten ihre Ruhe, drinnen und davor. Nur wurden diese wegen nicht ausreichender Nutzung abgeschafft. Früher war vielleicht doch einiges besser..auch wenn es keiner hören will. Zumindest etwas Respekt vor der Privatsphäre des Anderen war noch ein hohes Gut ,um das in den heutigen Tagen durchzusetzen, fehlt den Meisten der Mut..