Sonntag, 31. Mai 2026

Gut bürgerlich oder gutes für Bürger..



 

Gut bürgerlich oder gutes für Bürger ist eine Frage, die sich der Verfasser nach Betrachtung der Mittagskarte eines vor Ort nicht unbekanntem Gasthof stellte. Hier wird Stielmus,(auch Rübstiel genannt),und Krakauer angeboten, in diesem Fall mit Kartoffeln. Bei der Vorstellung des Genusses dieser volkstümlichen Speise ist nicht nur der Geist sondern auch der Gaumen gefragt. Sollte es man mit dem schönsten Senf oder nur mit dem eigenem Geschmack genießen. 
Erlaubt man sich als Ergänzung ein kühles Bier oder ein gutes Glas Wein, vielleicht würde auch ein Glas Wasser ausreichen, aber das wäre vielleicht zu bürgerlich. Nun ist der Verfasser nicht allein unterwegs vor dieser Auswahl stehend, sondern die Begleitung hat auch ihre Wünsche aus der Mittagskarte entdeckt. Spargel mit Beilage und der üblichen holländischen Sauce. Also auch gut bürgerlich oder gutes für den Bürger.
 Beim Spargel ist die Kultur des Genießens eigentlich vorbestimmt. Man bietet den Spargel mit Butter oder Holländischer Sauce an, als Beilage Schinken oder Kalbsschnitzel dazu gebend. Als Getränk wäre die gleichen Möglichkeiten wie bei dem Gericht mit dem Stielmus und der Krakauer anzubieten. Erklärend sollte erwähnt werden, das die Besichtigung der Mittagskarte bei dem nicht unbekannten Gasthof am frühen Abend stattfand, somit auch der Grund für den aufkommenden Appetit. Nach kurzer Überlegung war der Entschluß gefasst, man isst heute mal gut bürgerlich. Das Glück blieb uns hold, es waren beide Gerichte aus der Mittagskarte am frühen Abend noch zu bestellen. Ein Tisch war schnell gefunden, und 
Getränke auch gewählt. Leichtes Plaudern verkürzte die Zeit, und dann standen die gut bürgenlichen Gerichte vor uns. Die Portion für den Verfasser war doch sehr übersichtlich, der Spargel dagegen nebst Beilage füllte schon den ganzen Teller. Irgendwie ist es dann geschehen, aus dem gut bürgerlichen Gericht mit Stielmus und Krakauer wurde durch Zugabe von Spargel ein durcheinander Gericht, aber immer noch gut für den Bürger. Jetzt bleibt noch die Frage, wie man dieses Gericht jetzt nennen sollte und ob es noch geeignet ist für die Mittagskarte als gut bürgerliches Gericht. Wahrlich ein heikles Thema, das gar nicht so in die Zeit passt. Lassen wir das Auge entscheiden und zwinkern vielleicht ein bißchen dabei..



Sonntag, 24. Mai 2026

Angst vor der Courage..

Angst vor der Courage

 Vor ein paar Tagen erlaubte das herrliche Wetter einen Spaziergang durch den Ort mit der Angetrauten. Man ging so vor sich hin, führte kleine Gespräche und genoss die gemeinsame Zeit. Diese Idylle wurde  plötzlich in einer Nebenstrasse  durch ein sehr laut geführtes Gespräch unterbrochen. Man konnte durch verschiedene Stimmlagen vermuten, das es sich um ein Streit handeln könnte, zwischen Mann und Frau. Beim näheren hinsehen war eine Frau in einem Eingangstürbereich bedrängt durch einen Mann mit Hund zu erkennen. Sie schien sehr ängstlich und wurde wahrscheinlich von dem Mann lautstark bedroht. Die erste Reaktion des Verfassers nach kurzer Überlegung, stehen bleiben und Handy in die Hand. Es kamen weitere Personen von einem nahegelegenem Platz und sprachen die Person an. Der Mann reagierte sehr aggressiv, auch meiner Person gegenüber, drohte mit Gewalt und Tätigkeiten mit der Frau an. Es vielen dann Worte wie, denn kenne ich, das ist schon in Ordnung, und halten wir uns daraus. Meine Angetraute ging irritiert weiter, der Mann bedrohte mich jetzt direkt, warnte mich davor, die Polizei zu rufen, und würde dann Gründe schaffen, damit dieses notwendig sein würde. Er wäre ausserdem  der Mann dieser Frau und könnte so mit ihr umgehen wie er wollte, empfahl mir, dieses auch mit meiner Frau zu tun. Die anderen Personen entfernten sich wieder, die Frau stammelte..bitte.. bitte nicht, und lief einige Schritte weiter, der Mann mit Hund hinterher, drehte sich um und bedrohte mich weiter. Es kamen noch Sprüche von dem Platz..der muss sich ja wohl um alles kümmern..Nach einer weiteren Drohung des Mannes, endlich mein Handy wegzustecken, sonst würde Schreckliches passieren, und der Tatsache, das die Frau sich nicht schnell weiter entfernt hat, wurde mir klar, das ich wahrscheinlich der Geschädigte werden könnte..und ging weiter zu meiner Angetrauten..und bin mir nicht mehr sicher richtig gehandelt zu haben. Im TV sieht es einfach aus, aber in Live es richtig einzuschätzen oder / und einfach weitergehen, war für mich nicht so leicht.!!!!

Sonntag, 17. Mai 2026

Bilder erzählen.. so oder so...



 

An einem nicht so schönem Tage trieb es dem Fotografen auf die Terasse des Hotels für Urlaub. Der Wunsch entstand nach einem Foto, das man mit einem kleinen Zusatz vom Ersteller in die Welt der Freunde und Bekannte setzen wollte. Natürlich per Smartphone, da braucht es keine Kenntnisse und geht scheinbar wie von selbst. Das Ergebnis konnte sich trotz des Wetters eigentlich sehen lassen, aber im Hintergrund ein Schiff (oder Fregatte..keine Ahnung) unserer Marine für alle sichtbar. Sofort kommt der Gedanke auf, das dies wohl nicht sein darf. Ein Schiff mit Kanonen und sonstigen Kriegswaffen als Urlaubsgruß schien dem Verfasser doch etwas heikel.  Aber warum eigentlich, in diesen Tagen zeigt jede Nachrichtensendung mehr Bilder über Krieg und Elend, als der normale Menschenverstand ertragen kann.
Zudem hört man von Seestraßen und Blockaden, und von Androhungen militärischer Gewalt. Aber das sollte kein Schnappschuß noch befeuern, schon gar nicht als Gruß zum neidisch machen..

Die Lösung dann schien die einfachste Möglichkeit zu sein. Entweder man nutzt diverse Unterstützung bei der Bildmanipulation und lässt das Schiff verschwinden oder man schreibt über das Wetter. Und schon ist die Aussage und Wirkung des Fotos anders, und wird hoffentlich humorvoll als Gruß von der Terasse des Hotels für Urlaub angenommen ..

Dienstag, 12. Mai 2026

Kunst im Park oder ..


 Neulich ging man so für sich durch den Park in Eckernförde, und staunte nicht schlecht, eine Nixe oder Meerjungfrau liegt im Gras.Ich war der Meinung, dieses Wesen wäre im Wasser, im tiefen Wasser heimisch. Aber irren ist bekanntlich nicht nur menschlich sondern auch möglich. Vielleicht ist es keine Nixe oder Meerjungfrau, sondern ein Avatar oder ähnliches. In der heutigen Zeit scheint mir nichts unmöglich zu sein..

Und siehe da, wahrscheinlich der Grund für die Nixe oder Meerjungfrau auf dem Rasen, ein Mannsbild wie er geschaffen wurde, aller Kleidung entledigt und mit suchendem Blick. Das die Augen im Gesicht eine andere Stelle als sonst üblich haben könnte auf einen kleinen, nicht bedachten Fehler hinweisen. Der Mann ist kein echter Adonis sondern auch ein Avatar, mit einer Verwechslung bei der Konstruktion. Kann passieren, irren ist bekanntlich ja menschlich. Aber vielleicht ist es ja auch Kunst, und Kunst zu erkennen und verstehen, ist nicht jedermanns Sache. Für einen Park ein guter Ort, denn eigentlich hat man ja genügend Zeit für Betrachtung und Vermutung. Aber eine kleine Überraschung möchte ich nicht vorenthalten.

Die Nixe und der Adonis teilen sich ein Beet, ja ein Beet nicht ein Bett..das ist wahre Kunst im Park und auch in der heutigen Zeit zu verstehen. Aber die Nixe oder Meerjungfrau ist im tiefen Wasser heimisch und der Adonis hat seine Augen am Mund, und ist seiner Kleidung entledigt..
wäre zu erklären, dem Enkelkind zum Beispiel..


Samstag, 9. Mai 2026

Augenblicke sind einmalig..


Dieses Foto ist vor einiger Zeit entstanden,auf dem Weg nach irgendwo spontan verewigt,weil es etwas ausdrückt, was nur in dem Augenblick der Entstehung eine Aussage hat. Hier ist ein Treffpunkt, eine Oase der Ruhe oder ein Platz für ein miteinander . Die Ausstrahlung verrät nicht , ob es vorher oder nach einem Treffen ist. Es sagt auch nichts über die Nutzer aus, vielleicht haben sie die Wirkung dieses Bildes noch gar nicht bemerkt. Dieses Arrangment steht vor einem Wohnhaus in einer Seitenstraße, doch sichtbar von der Hauptstraße aus für Jedermann.  Die Blumen im Hintergund vermitteln den Wunsch nach Farbe und Gemütlichkeit.Der Aschenbecher in seiner Form hat wohl auch seine Berechtigung für eine Beachtung. Der Fantasie sind eigentlich alle Möglichkeiten gegeben, sich hier eine schöne und unterhaltsame Szene vorzustellen.


Der gleiche Ort ca. 1 Jahr später, ein anderer Blickwinkel, doch die Tatsachen sind sichtbar. Es fehlt ein Stuhl und der Aschenbecher. Dafür ist ein Blumentopf mehr zu erkenen. 
Finden hier keine Gespräche oder Treffen mehr statt, oder sind die Nutzer des Aschenbecher nicht mehr anwesend. Vielleicht liegt es auch am Betrachter, das dieses Foto eine andere Wirkung hat. Man sagt ja oft, einen schönen Ort oder ein besonderes Erlebnis sollte man nicht wiederholen. Meistens ist dann eine Enttäuschung garantiert. Entweder der Ort oder die Aktion hat sich geändert, oder der Mensch selbst. Wer das schon hinter sich hat, ist damit nicht alleine, siehe die Fotos vom Verfasser..

Dienstag, 5. Mai 2026

Werbung verbraucht Zeit..

Eigentlich ist es schon sehr verwunderlich,wie viel Zeit des Lebens der optischen und akustische Werbung geopfert wird.Gründe hierfür sind unterschiedlichster Natur und meistens nicht unbedingt freiwillig. Oft ist eine Dienstleistung damit verbunden, zum Beispiel Musik hören bei Spotify oder YouTube, mittlerweile auch bei diversen Streamingdiensten und Informationen werden damit bezahlt. In der Regel versucht man es zu umgehen, aber die Spots bleiben eigentlich immer die Sieger im Minutenraub.Was noch grotesker ist, wie einige Anbieter im Bereich Sport und hier speziell Fußball damit umgehen.Es werden nicht unerhebliche Kosten für diverse Abos verlangt und zusätzlich dann bei Übertragungen Werbung eingeblendet. Man staunt über die tollkühne Abzocke unter Ausnutzung von Exklusiven Rechten. Aber eigentlich duldet und fördert man dieses Verhalten, da der Wunsch nach dieser Exklusivität vorhanden ist, das ist auch sehr verwunderlich, auch beim Verfasser...


Samstag, 2. Mai 2026

Kleines Stück vom Glück..


Manchmal ist die Vergangenheit nicht nur in guter Erinnerung, vielleicht wegen Verluste der Gesundheit oder eine ungewollt Änderung der häuslichen Umstände. Gründe werden sich genug anbieten, in meinem Falle war es eine Reha in Bad Oeyenhausen, die sich als notwendig ergab, um nach einem Schlaganfall wieder lebenstauglich zu werden. Es waren lange 3 Wochen im Januar mit bester Wetterlage, ziemlich kalt und der Kurpark schneebedeckt. Trotzdem beschloss ich damals den Kurpark als Chance für eine Seelenreinigung zu nutzen.Tägliche zeitlose Schritte vorbei an zugeschneiten Gewässer und Bäumen auf vorgegebenen Wegen brachte mir genügend Möglichkeiten über mein Elend und weitere Sichtweisen nachzudenken. Auf meinen Wegen befanden sich auch einige Orte zum Ruhen, bei diesen Temperaturen nicht unbedingt zum empfehlen, aber für ein paar Minuten Rast konnte man sich schon niederlassen. Mangels Begleitung beschloß ich eine Bank aufzusuchen, die mit einem Herrn besetzt war. An Platz mangelte es nicht, und der Herr war auch sehr schweigsam, da er wohl aus Metall bestand. Sein Anblick wirkte seriös und ich fand es auch nicht ungewöhnlich, ein Gespräch zu führen, das wohl recht einseitig erschien, aber ich hatte meinen Zuhörer. Der Herr und die Bank schien mich täglich zu erwarten, und ich versuchte eine Anwesenheit zu oft wie möglich einzurichten. Diese Art von Therapie hat mich wieder unter  die Menschheit gebracht und meiner Reha ein versöhnliches Ende beschert. Ich hatte damals nicht den Gedanken dieses als Bild für eine Erinnerung zu verewigen,.Ich holte dieses einige Jahre später nach, als der Zufall und eine Krankheit meiner Frau mich wieder zu diesem Ort brachte. Manchmal holt die Vergangenheit einen wieder zurück, und ich empfand dieses als ein Stück vom Glück..




Sonntag, 26. April 2026

Seemacht oder Ohnmacht..



 

Da liest man von einem gewollten Einsatz unserer "kriegstauglichen Marine" in der Straße von Hormus. Als Laie erschrickt man etwas bei dem Wort kriegstauglich und als zukünftiger Reservist Jahrgang 1955 erinnert man sich an Worte wie "nie wieder
Krieg ". Und man sagte damals, wohl mit gewisser Erfahrung, deutsche Soldaten verteidigen ihre Heimat, und vielleicht die Stützpunkte der Nato-Partner in Deutschland, und natürlich die Grenze zur dunklen Welt hinter dem Eisernen Vorhang. Okay, ist fast 50 Jahre zurück, die Welt verändert sich und der Mensch.
Der Vorhang war einige Zeit weg, und Stützpunkte der Nato-Partner gibt es wohl
auch nicht mehr sehr viele. Ergo, ab in die Welt und auf die Meere, mit der Marine nicht mit dem Heere.
Als Ehemaliger "Gedienter" wäre man Damals schön mal gerne in die weitere Welt und nicht auf diversen Übungsplätzen zwecks Weiterbildung gewesen, lieber ans Mittelmeer als ins Gebüsch wo nur der Schlamm Geräusche machte.Ich wundere mich etwas dabei, das so erprobte Nationen wie Frankreich und England sich bisher zurückhalten, anscheinend erst Denken und dann Lenken. Ich würde lieber Lesen und Hören das Deutschland eine moderne Luftabwehr inklusive Drohnenschutz installiert hat, und sich mittlerweile Experten mit Notfallplänen für den Ernstfall beschäftigen. Denn früher Mal und auch Heute sollte es das Hauptziel unserer Staatsbürger/innen in Uniform sein, die Heimat und damit Deutschland zu schützen und zu verteidigen..



Montag, 20. April 2026

"Anatevka" oder alles Laien oder was..

 

Dem Wunsch meiner Frau entsprechend ist es uns endlich im dritten Anlauf gelungen,
eine Aufführung von "Anatevka"des Theaters  LiBReTTol e.V. in Dortmund-Aplerbeck 
zu besuchen. Ein unscheinbares Gebäude verbirgt das Theater, welches auch eine Tanzschule
anbietet. Der Zuschauerraum wirkt heimelig und hat 49 Plätze, die in freier Auswahl angeboten
werden. Eine Lounge bietet Platz und Getränke für die Zeit bis zur Aufführung und für die Pause.
Der Empfang ist sehr herzlich und umsichtig, schafft gleich eine angenehme Atmosphäre.
Der Vorhang vor der Bühne putzt wohl die Schuhe in der ersten Reihe, wurde erzählt..
Das Stück selbst sollte eigentlich bekannt sein, wir hatten es im Theater der Stadt Dresden
schon mal gesehen. Wenn der Vorhang nach einer Einführung in den Ablauf sich öffnet und 
den Blick auf die kleine Bühne frei gibt, beginnt irgendwie eine andere Welt. Man fühlt sich 
mitten in dem Dorf Anatevka gleich als Mitbewohner und geniesst die Nähe zu den Darstellern.
Was dann passiert, kann man nicht mit einigen Worten beschreiben, sondern man muß es selber
erleben. Die Akteure sind mit einer Begeisterung dabei, die einem den ganzen Abend trägt.
Man möchte Niemanden besonders herausheben, da es insgesamt von allen eine mich für 
wunderbare und so nicht erwartete Vorstellung war. Meine Erinnerung an Dresden hatte
ab sofort keinen Wert mehr, denn diese Aufführung des Musicals "Anatevka" ist jetzt mein
neuer Favorit. Das diese Gesangsleistung inklusive der schauspielerischen Darbietungen
von Laien und Ehrenamtlichen dargeboten wurde, kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen,
ich habe jedenfalls keinen Unterschied zu den Profis aus Dresden feststellen können.
Das es so etwas in diesen Zeiten noch gibt und möglich ist macht mir Hoffnung, 
Danke für diesen wunderschönen Abend...


Mittwoch, 15. April 2026

Ein leiser Blick...



 

Gedicht mit Musik

                                                         https://ditto.fm/ein-leiser-blick


Manchmal vergisst man schnell, oder gar nicht und es gibt kein Ende für eine Sache.

Corona ist vielleicht so ein Beispiel, es ist noch gar nicht so lange her, und doch ist

schon fast vergessen, für viele..aber einige hadern noch mit sogenannten Spätfolgen

aller Art. Schlechte Bildung kam durch zu wenig Bildung, Depressionen entstanden

wahrscheinlich durch  Angst und Einsamkeit, Finanzielle Probleme entstanden wohl 

durch Fehleinschätzungen und Verbote.

Die Gesundheit trägt ewigen Schaden bei einigen Menschen und die Bereicherung einiger

Mitmenschen in dieser Zeit wegen Hilfsmittel ist schon erschreckend, Unwissenheit ist

gnadenlos bestraft worden und neue Erkenntnis teuer bezahlt..

Diese Zeit ist vorbei, aber eigentlich doch nicht, hat jetzt nur einen anderen Namen..

Vergangenheit...


Donnerstag, 9. April 2026

Ehrenamt und dann noch selber mitfinanzieren...???

Manchmal kommen einen Gedanken in den Sinn, die vielleicht nicht jeden erfreuen und doch da sind.

Diese Tage hat mich es doch intressiert, ob ein Ehrenamt oder eine Mitgliedschaft etwas zusätzliches an Selbstkosten haben darf. In diesem Falle werde ich etwas vorsichtig formulieren müssen, da ich niemanden zu Nahe treten möchte, aber ich finde es ist ein Nachdenken darüber Wert.Wie sagt man im Volksmund: ich frage für einen Freund..so sollte man diesen Post vielleicht auch sehen. Man sieht ja des öfteren in den Fußgängerzonen und auch bei diversen Veranstaltungen Informationsstände von verschiedenen Gruppierungen. politisch engagierte Vereine, Parteien und Sozialverbände. Diese sind meistens sichtbar mit einenm Pavillion oder Schirm und Stehtisch ausgestattet und bieten nebem dem gedruckten Informationsbroschüren auch Kleinigkeiten an, z.B. Kugleschreiber, Schlüssleanhänger und vieles mehr. Haben wir uns schon mal die Frage gestellt, wer dieses bezahlt? Ich persönlich bin davon ausgegangen, das solche Veranstaltungen und Teilnahmen durch Werbemittel der Organisationen übernommen werden. Nun habe ich erfahren müssen, das die Ehrenamtlichen von einer Organisation die sogenannten "Give Aways" selber mittragen müssen. Es gibt Kataloge und Listen mit Preisen, und dann mal los. Mir fehlt dafür jeglichen Verständnis, mit welcher Begründung das richtig sein soll, zumal die Aktiven an den Ständen in ihrer Freizeit für diesen Verband Öffentlichskeitarbeit und Werbung leisten.

Wie erwähnt, manchmal kommen einen Gedanken , und  in diesem Sinne bei dem nächsten Kugelschreiber vielleicht Einen weniger mitnehmen.




Sonntag, 5. April 2026

Alles Ostern oder warum sind Eier bunt..


 Alle Jahre wieder im Frühjahr kommt ein Sonntag, an dem Wiesen und Gärten mit Leben

gefüllt werden. Es sind nicht die ersten Sonnenstrahlen, die mit ihrer Kraft die Natur erweckt

und uns Flora und Fauna mit wunderschönen Farben bestaunen läßt. Nein, man sucht Eier,

Ostereier, bunt bemalt und versteckt in kleinen und grösseren Variationen. Wenn man sich dann 

überlegt, warum die Eier farbig sind, und dieses recherchiert, kommt man wieder mal zum

Thema Fastenzeit. Es wurde nicht Fleisch sondern auch Eier für unerwünscht erklärt, und diese

wurden hart gekocht um sie halbarer zu machen.Um das Alter der Eier zu unterscheiden,

hat man sie in verschiedenen Farben angemalt. Ich kann mich erinnern, das in unserer Familie 

in damaliger Zeit eine Person nur die blauen Eier gegessen hat, da wußte jemand wohl schon

sehr viel in dieser Angelegenheit oder es war reiner Zufall. 

Die Geschichte des Osterhasen bleibt für mich unerforscht, ich habe die beiden Figuren 

auf dem Bild irgendwo im Garten entdeckt und bin für dieses Jahr zu Ostern damit

vollkommen zufrieden..


Mittwoch, 1. April 2026

Einfach so in den Zoo..in Dortmund oder anderswo..

Bewohner Zoo Dortmund

 Bei einem Besuch in diesem wunderschönen Zoo konnte man diese lieblichen Mitbewohner unseres Planeten bestaunen, ja fast die Gelassenheit bewundern. Anscheinend haben diese Wesen kein Abo bei einer Tageszeitung und wahrscheinlich auch keinen Zugang zu diversen anderen Medien.

Das Durcheinander in dieser Welt mit ihren dramatischen menschlich unwürdigen Schicksalen und von einigen unbelehrbaren Fantasten geführten Aktionen, die man nicht mehr Kriege nennt, sondern Spezialeinsätze, je nach Bedarf und Nation.
Nein, diese auch selbst nicht ganz so freien Tiere scheinen lösbare Probleme zu haben, und es war für den Betrachter eine Erholung für Geist und Seele dort einfach zuschauend stehen zu dürfen.
Es sind oft wirklich die einfachen Dinge, die einem helfen diesen ganzen Wahnsinn für einige Momente zu entfliehen. Einfach so, in einem Zoo....und es gibt mit Sicherheit andere Wesen mit ähnlicher Aura, einfach mal suchen und finden..vielleicht in einem Zoo..oder anderswo..!?

Der Worte Freiheiten..






Neulich irgendwo in einer Gaststätte mitten im Leben konnte ich eine Diskussion oder eher eine heftige Redeschlacht miterleben, die durch die Aussage eines einziges Wortes entstand.."..........Schnitzel". Jetzt sollte man nicht die Pünktchen zählen,um dieses Wort zu vollenden, sie sind nur der Optik wegen gesetzt. Man fragt sich manchmal verwundert, wieso einige unserer Wörter aus dem täglichem Leben plötzlich nicht mehr den Sinn oder Unsinn haben dürfen, sondern anders interpretiert oder gar verachtend gestrichen werden. Manche Straßennamen wechseln ihren Namen aufgrund der Geschichte der genannten Personen, oder bekommen sie gerade deswegen, kann man nachvollziehen. Aber bei der Ächtung von Worten ist hier wohl auch etwas zuviel oder zu wenig Fantasie am Werke, eine Schokoladen-Spezialität ist hier ein gutesBeispiel. Jeder kennt dieses süße Geschenk für den Gaumen, und denkt dabei wahrscheinlich nicht an den Namensgeber.., muß man auch nicht mehr, da diese Nennung nicht mehr erwünscht ist. Jetzt stellt sich die Frage, wer hat dieses böse Wort ins tägliche Leben gebracht,und warum..?? Ich denke mal, hier liegt keine bewusste Bosheit vor, sondern der Umgangston und der Volksmund. Das neue Erkenntnisse von wem auch immer zur einer anderen Ansicht führen sind leider weitere Gründe für das verschwinden unserer Worte und damit auch der Sprache. Bei dem Schnitzel mit der roten Soße liegt wohl eine Diskriminierung von Völkergruppen vor, bei dem mit Pilzen eine Berufsgruppe, bei dem Kalbsschnitzel mit Zitrone wird die Einwohnerschaft einer Hauptstadt aus dem Nachbarland auf den Teller befördert, und eine andere Süßspeise mit Puderzucker wird als B...... bezeichnet. Mein Tip für mich selber ist, der Name bleibt im Kopf und die Speisen kommen in den Magen..

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