Mittwoch, 21. Oktober 2026

Bänke zum ruhen oder gar nichts tun..

im Grün irgendwo..
Ein kleine Bank als Ruhestätte irgendwo im grünen Wald, nicht gesucht aber doch gefunden. Man gönnt sich einen kleinen Moment , vielleicht die Augen geschlossenen und allein. Demut vor dieser Natur und der leisen Stille kann einen da schon befallen. Eine Frage wird sich stellen,wer kam auf diese grandiose Idee, diesen Fleck in dieser so hektischen, überdrehten Welt zu schaffen. War es etwa nur ein Zufall und die Bank ist hier aufgestellt worden ohne besonderen Grund. Einfach weil hier gerade Platz war und man nicht lange suchen wollte. Vielleicht war eine Bank noch übrig geblieben und diese kleine Lichtung war nicht so weit weg von dem Hauptweg. Aber trotzdem ist es eine sehr schöne Stelle, ob bewußt oder zufällig ausgesucht, um eine Rast vom Alltag zumachen.
wegen Corona gesperrt
Da gab es Bänke, die eigentlich auch zum ausruhen gedacht waren, aber dann irgendwie doch nicht. In diesem Falle sei ein kleiner Scherz erlaubt, insoweit man bei diesem Thema überhaupt mit Humor reagieren darf. Es gab mal eine Zeit, in der die Menschheit durch einen Virus gedemütigt wurden, was dann unter anderem zu solchen Aktionen geführt hat.
abgelichtet in Hörde
 Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit für Ruhe und Idylle, gesehen zum Beispiel in einer Wohnsiedlung. Diese Anordnung mit Tisch und einer Bank und noch zwei Stühlen dazu gefällt dem Verfasser als Rückzugsort auch sehr gut. In seiner Fantasie sieht er Menschen gemeinsam an dem Tisch sitzen und sich unterhalten. Treffen sich zum Karten spielen, oder um gemeinsam zu Essen wäre auch möglich.  Alleine oder mit mehr als einem Duett, und das wäre doch ganz nett..

 

Donnerstag, 15. Oktober 2026

Seehunde im Blick..

Schild Strand Borkum
Manche Lebensräume ändern sich zu Ungunsten der Benutzer, wie hier zu sehen am Strand von Borkum. Im Hintergrund ist eine Sandbank zu sehen, auf der sich normalerweise die kleinen Seehunde sonnen oder nur ihre Zeit genießen. Warum an diesem Tage des Besuches des Verfassers kein einziges Tier anwesend war, kann mehrere Gründe haben. Vielleicht war das Wetter nicht  geeignet für ein Sonnenbad oder eine andere geruhsame Tätigkeit, oder es waren in den letzten Tagen zu viele Fotografen mit ihren Wünschen mit ihren Wünschen

Ausstellung Heimatmuseum
nach dem perfekten Motiv vor Ort. Deshalb wurde vielleicht eine andere Sandbank, weiter weg und viel ruhiger, als neuer Standort auserkoren. Doch für den Betrachter vor Ort boten sich ja doch Möglichkeiten zur Aufnahme für die Urlaubsberichtserstattung. Im Heimatmuseum ist das ausgestellte, nicht mehr lebende Tier kaum als solches zu erkennen. Man erwartet bei der Betrachtung eigentlich in jedem Moment irgendwelche Laute von diesenm süßen Wesen.
Promenade Borkum
Anders ist es da schon auf der Promenade mit der Darstellung eines Seehundes. Ähnlichkeit erwartet da etwas mehr Fantasie vom Betrachter und eine Verwechslung ist hier nicht möglich, denn hier ist es kein totes Tier sondern ein gewolltes Kunstwerk zum bestaunen. So sieht also ein Seehund in echt aus, sollte man wohl denken. Der Wahrheit nahe ist keines der Abbildungen, ausser das sie von dem Verfasser selber in das Objektiv der Kamera gerückt sind. Manche Lebensräume verändern sich so sehr, das nur noch kleine Motive oder ausgestopfte Kadaver der Zukunft von diesen süßen Seehunden berichten..

 
 

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Koffer.. auf Reisen

gesehen im Heimatmuseum Borkum
Ist man unterwegs, vielleicht für einige Tage oder gar Wochen, ist der Transport von Bekleidung und anderen für den täglichen Bedarf benötigten Artikeln eine wichtige Angelegenheit. In den früheren Zeiten verwendete man durchaus große Kisten, in dem die Utensilien untergebracht wurden, die aber auch schwer zu transportieren waren. Okay, die abgelichtete Truhe wurde wohl nur von den Seeleuten auf den Schiffen eingesetzt, später kamen dann etwas handlichere Gepäckkoffer dazu, bis man den Reisetrolley erfand. Diese sind handlich und leicht zu bewegen, brauchen aber auch ihren Platz entweder im Kofferraum oder im Zugabteil. Der Weg dorthin kann unter Umständen schon mal etwas beschwerlich sein, zumal die Züge mit ihren Verspätungen und Gleiswechseln einen schon auf Trab halten können. Beim Verfasser gäbe es da einiges zu berichten, und man will keinem Bahnhof hervorheben, aber die Erfahrungen sind gemacht.

nach der Reise...
Da bietet sich mit dem Gepäckservice verschiedener Anbieter eine sehr angenehme Lösung an, man schickt das Gepäck einfach vor zu seinem Ziel und hat keine Schlepperei und Platzsuche, keinen Stau vor dem Fahrstuhl und die Hetze von einem Gleis zum Nächsten ist auch einfacher. Allerdings sollte dabei auch alles funktionieren. Die Abholung und Lieferung in das richtige Hotel zum dem Termin, wie gewünscht wird. Das kann dann schon mal ein paar nervige Situationen schaffen, wenn der Koffer erst am nächsten Tag ankommt, warum auch immer. Meistens geht es aber gut und das Gepäck steht bestenfalls bei der Ankunft schon im Zimmer. Bei der Rücksendung in die Heimat ist man eigentlich viel entspannter, eigentlich. Aber es gibt immer mal Ausnahmen, wie zuletzt beim Verfasser nebst Gattin. Die Abholung der Koffer aus dem Hotel verlief noch planmäßig, doch dann wollte unser Gepäck die Welt erkunden. Mal in Münster gesehen, dann verschollen und plötzlich in Hannover und zuletzt ging die Reise nach Witten. Irgendwie kam es dann doch noch bei den Besitzern der wertvollen Fracht an, allerdings auf 3 statt 4 Rädern, aber mit Inhalt. Was will man für 130 Euro mehr..??
Rucksack befüllt..

Vielleicht sollte man kleiner denken, statt viele Tage mit großem Aufwand zu verreisen, es mit einem Tag versuchen. Einen Rucksack nehmen, ihn mit dem nötigen Proviant bestücken, (gekochte Eier und Frikadellen und Tee), und einen Ausflug in die schöne Umgebung machen. Es gibt meistens in der Region viele oft noch unbekannte Möglichkeiten , bei denen es sich lohnen kann, auch die Kamera mitzunehmen. Aber stressfrei kann dieses nur gelingen, wenn die eigenen Ansprüche nicht allzu groß sind , und ausreichend Zeit für Wartezeiten und Verspätungen ist, denn da bleibt dann nicht sehr viel Zeit zum aufregen..

Dienstag, 29. September 2026

Auf Reisen gut Speisen..

Ist man auf Reisen möchte man auch gut Speisen. Der Verfasser denkt sich, das dieser Wunsch bei jedem so oder so vorhandem ist. Als Urlauber unterwegs mit der Wahl gleicher Ort , natürlich dieses eine Hotel und selbstverständlich auch das Speiselokal vom letzten Mal. In der Hoffnung, das sich in den Jahren nichts oder nicht allzuviel geändert hat. So gewollt und dann verwirklicht war die Freude auch sehr groß, alles so anzutreffen, wie erwartet und gewünscht. Fast alles, das Hotel immer noch so romantisch mit dem netten Personal, der Ort auch ohne große sichtbare Veränderungen, die See und das Klima wie bestellt, nur das Speiselokal wollte nicht so in die angenehme Erinnerung passen. Es war wohl dort zu finden, wo es sich vor drei Jahren befand, der Name ist geblieben, nur mit dem Personal konnte man die angenehme erlebte Zeit nicht mehr verbinden. Vielleicht lag es an dem Verfasser nebst Gemahlin mit falschen Erwartungen, oder es haben sich Dinge getan, die für die schlechte und unfreundliche Atmosphäre verantwortlich sind. Man will nicht ins Detail gehen, aber traurig macht es dann doch, denn das es anders geht hatten wir ja persönlich erlebt vor gar nicht so langer Zeit. Vielleicht ist der Zulauf  an Gästen ein Grund für diese Wandlung, aber die Erfahrung lehrt uns, treue Gäste verliert man nur einmal, aber für immer..

Unser Ziel war die Insel Borkum , ein Ort für einen sehr angenehmen Urlaub mit vielen Möglichkeiten zum Speisen und zum vergessen. Der Verfasser erinnert sich auch gerne an ein Geschehen in Kühlungsborn, worüber er heute schmunzelt. Das Schild mit der Aufforderung eines nicht zu tun stand vor einem Fischimbiss an der Strandpromenade. Das dort erworbene Brötchen belegt mit herrlichem Matjes und Zwiebeln war nicht für die Fütterung gedacht, aber der Vogel wollte wohl auch mal gut Speisen ohne dafür weit zu Reisen






 

Donnerstag, 17. September 2026

Nie heißt nicht nie wieder..

Es gibt Orte im Urlaub an denen manche Erinnerungen hängen, schöne und lustige.Und es ist dann auch möglich , das solche Orte wieder aufgesucht werden. Die Rede ist hier von Borkum, einer wunderschönen Insel in der Nordsee. Wir waren 2023 dort und waren in einem sehr schönem Hotel untergebracht. Direkt gegenüber befindet sich die Gaststätte "Seekiste", eine urige Kneipe und Raucher waren dort noch erwünscht.
Dieses war für die Gemahlin des Verfassers ein Grund, diese Annehmlichkeit zu meiden. Zum Glück hat dieser Schankbetrieb eine Terasse mit Tischen und einen Kapitän, der alles im Blick zu haben scheint. So sollte unserer Besuch dort nicht lange aufgeschoben werden und dem Herrn seinen Wunsch wurde nachgegeben. So saß man gemütlich an einem Tisch mit einem gepflegten Getränk,(welches ist der Fanatsie des Betrachters überlassen) und einem nettem Gespräch, genoß den Blick auf einen Leuchtturm und war in guter Urlaubsstimmung.

Plötzlich verdunkelte sich das Tagesbild und erste Regentropfen ließen uns nichts gutes ahnen. Ein paar Minuten später beendete ein heftiger Regenschauer unsere Idylle  und wir mußten in unserer Not in das Innere der Seekiste. Mit etwas Glück erhaschten wir eien Platz an einem runden Tisch am Fenster. Und da bin ich ehrlich, als ehemaliger Raucher und als Gemahl. Hochachtung vor der Gemahlin, die jetzt im trockenen sitzend sagte, geht doch aber nicht sehr lange. Wir haben dort noch eine gute Zeit verbracht, und versuchten uns auch an eine örtliche Köstlichkeit, einen Sanddornschnaps, der auf Anhieb der Gemahlin schmeckte. Man könnte meinen, dieses wahr ein Zeichen von oben und als Ausgleich für die Umstände gemeint. Nach dem verlassen der Seekiste meinte die Gemahlin, es war doch ganz nett, muß man aber nicht wieder haben.
Jetzt waren wir wieder in diesem Hotel und natürlich auch wieder auf der Terasse der Seekiste,
und natürlich kam wieder ein Regenschauer, den Rest der Geschichte kennt man in ähnlicherweise.
Was sagt uns diese Geschichte, man sollte niemals nie  sagen oder es kommt doch so, wie einer es denkt..




Dienstag, 8. September 2026

To do ..Liste

MS Alexander Borodin
Mancher Traum begleitet einem ein ganzes Leben lang, oder wie man heutzutage sagt, steht auf der To-Do-Liste. Viele zieht es in die Welt, zum Beispiel zu den höchsten Bergen, oder gleich eine ganze Weltreise. Die Größe der Wünsche werden wohl auch im Geldbeutel entschieden, und wahrscheinlich auch der eigene Zustand. Der Verfasser nebst Gattin notierte sich einmal nach Russland mit dem Boot als Eintrag. Wir haben es getan, nach Abschluß unserer Lebensarbeitzeit haben wir uns u.a. diesen Wunsch erfüllt.


Kabine
Damals, es war 2019, war die politische Lage noch etwas stabiler und zu diesem Land hatte Deutschland eine fast schon freundschaftliche Beziehung. Es soll nicht als Argument für persönliche Ansichten dienen, aber heutzutage wäre diese Reise so nicht mehr möglich.Wir haben schöne Landschaften und Dörfer bestaunen dürfen und die weite der Stauseen hat schon beeindruckt. Was wohl auffiel, dass die Menschen auf dem Lande und in den Dörfer sehr freundlich und neugierig waren, in den Städten verspürte man eine kühle Atmosphäre, irgendwie unnahbar und nicht so richtig willkommen. Der Verfasser selbst und auch die Gattin haben diese Reise für die Seele gemacht ohne Absichten. Es waren 3 ereignisreiche Wochen, mit vielen Eindrücken und atemberaubenden Bildern, die diese Reise für uns sehr wertvoll gemacht hat. Die Notizen unserer Liste sind schon  weniger geworden und schränken sich immer mehr ein.

Tretboote Phoenixsee
Nun wird man denken, dieses wird nicht Jedermann so erleben können, aber es gibt ja auch die Möglichkeit der kleinen Träume, wie neulich an unserem Phoenixsee. Dort hörte ich einen kleinen Jungen sagen, dass sein größter Wunsch eine Bootsfahrt auf dem See wäre, und der Vater versprach, dieses käme auf die To-Do-Liste. Jetzt möchte man im Sinne des Jungen hoffen, das die Zeit zur Verwirklichung nicht so lange währt, wie es bei den reisefreudigen Senioren war, denn dann könnte es in dem kleinen Boot etwas eng werden..






 









Mittwoch, 2. September 2026

Handy immer und überall...


Herr im Kurpark
Neulich hat der Verfasser erwägt, einen kleinen Augenblick auf einer Ruhebank am See zu verbringen. Im nahen Straßencafé sitzt eine Frau mit Kind beim Kuchen, das Handy auf dem Tisch und auf laut gestellt . Die Unterhaltung sehr laut und dadurch zum mithören gezwungen.. Auf der Nebenbank eine ausländische Mitbürgerin in einem sehr angeregten Gespräch und wirklich für alle deutlich hörbar. Wie zufällig kommt dann auch noch ein Fußgänger mit Handy in der Hand vorbei und versucht wohl die Entfernung mit Geschrei zum Gesprächspartner zu überbrücken. Positiv wäre zu erwähnen, dass das Erraten oder Erahnen der Sprachen auch seinen Reiz haben kann. Eigentlich sollte hier ein Ort zum entspannen sein, oder für einen Spaziergang mit angenehmen Gesprächen. Aber die Zeiten kennen keine Rücksicht und schon gar nicht Verzicht..


Telefonzelle gesehen
in Lands End
Okay, das Handy oder Smartphone ist allgegenwärtig, jeder braucht es und lässt sich nicht vorschreiben, wann und wo, und vor allen Dingen wie. Doch manchmal wird es zuviel an Informationen von unbekannten Personen und deren Geschichten und Problemen.
Da wäre die Wiedereinführung der Telefonzellen zu empfehlen. Sie waren für jedermann erreichbar und konnten auch zu allen Zeiten genutzt werden. Einfach die Tür zu.. und alle hatten ihre Ruhe, drinnen und davor. Nur wurden diese wegen nicht ausreichender Nutzung abgeschafft. Früher war vielleicht doch einiges besser..auch wenn es keiner hören will. Zumindest etwas Respekt vor der Privatsphäre des Anderen war noch ein hohes Gut ,um das in den heutigen Tagen durchzusetzen, fehlt den Meisten der Mut..




Sonntag, 30. August 2026

Hafen fern und nah..

Hafen von Polperro

Wer eine Reise tut kann etwas berichten. In diesem Falle von einem wunderschönen Hafen in dem Örtchen Polperro. Der Ort mit seinem malerischen Häuser und Gassen war ein Ausflugsziel auf unserer Pilcher Reise im September 2024. Hier soll nun nicht der Eindruck entstehen, dass das fehlende Wasser aufgrund von Hitzewellen oder sonstige dem Klimawandel zugeordneten Auswirkungen fehlt. Da das Hafenbecken relativ flach ist, läuft bei Ebbe das Wasser fast vollständig ab und die Fischerboote liegen auf dem Schlick. Es wirkt schon etwas unheimlich für einen Städter aus Germany. Ähnliches durfte man am Binnenhafen in Husum (Schleswig-Holstein) erleben,  auch da war man schön überrascht.
Hafen am Phoenixsee
Es liegt vielleicht auch an der Herkunft des Reisenden, dessen Heimat ist nicht an der See oder an einem Meer, sondern eine Stadt mit den Flüssen Emscher und Ruhr. Die Emscher ist ein wieder renaturisierter ehemaliger Abwasserkanal, der auch einen See mit seinem Wasser mit versorgt. Den Phoenixsee in Dortmund-Hörde, künstlich angelegt auf einem ehemaligen Industriegelände mit einem kleinen Hafen und Anlegestellen.. Dieser Hafen hat keine Ähnlichkeit mit dem malerischen Hafen von Polperro, und hat auch keine Ausfahrt. Der Verfasser könnte sich vorstellen, das die Bewohner von Polperro sich über diesen Hafen ebenso wundern würden, wie der Verfasser damals in Cornwell. Alleine die Bebauung rund um das Gewässer dürfte Romantikliebhaber abschrecken oder vielleicht auch erschrecken..




 

Sonntag, 23. August 2026

Hollandrad und so...🚲🚲🚲


Es gibt Motive in den Straßen die einem spontan zum fotografieren auffordern. Bei diesen Bild sprach mich die Dorfromantik an, dann noch ein zeitgemäßes Fortbewegungsmittel und perfekt ist das Foto..( bei Google Maps 128500x mal angeschaut, okay in 3 Jahren..).Die Hausfassade erinnert sehr an die holländische Bauweise und das Fahrrad natürlich auch. Dieses schöne Hollandrad wurde in Potsdam im schon genannten Viertel entdeckt, die Straßen sehen dort alle ähnlich aus und versetzen einen schon in eine andere Welt. Fahrräder als wieder entdeckte Fortbewegungsmittel für die Zukunft hat nicht nur bei unseren Nachbarn eine lange Tradition und eine Selbstvertändlichkeit im Alltag.
Das Hollandrad ist auch für die aufrechte Sitzhaltung empfehlenswert.

Ein ebenso schönes Gefährt konnte ich in London bestaunen, habe dort aber nicht das Gebäude, sondern nur das Fahrrad verewigt. Eine gewisse Ähnlichkeit ist schon zu erkennen, zumal die Engländer auch eine lange Tradition in der Fertigung von Fahrrädern haben. Der Verfasser selbst ist nicht mehr der alltägliche Nutzer dieses Gefährtes, das war der frühreren Jugendzeit vorbehalten. Mittlerweile ist der Fantasie in der Nutzung solcher Räder keine Grenzen mehr gesetzt, und  alle Möglichkeiten der Verwendung werden ausgeschöpft. 

Dieses Gefährt habe ich in Hoorn in den Niederlanden gesehen, erst schön harmlos parkend vor diesem Geschäft, ein Lastenrad mit Transportfunktion. Ein paar Minuten später versuchte so ein Gefährt den Verfasser aus dem Verkehr zu ziehen, in dem es in einer Fußgängerzone mit Höchstgeschwindigkeit und einer weiblichen Person am Lenker, und 2 Kinder vorne in der Kiste auf ihn zu raste. Ein beherzter Sprung an die Seite verhindert schlimmeres, aber der laute Ruf "Arschloch" klang nicht sehr mitfühlend und  prägt sich heute noch als besonderes Erlebnis ein. Und der Gedanke, das akzeptieren von neuer Technik wichtig ist, sonst könnte man davon überrollt werden.

Sonntag, 16. August 2026

Buch für den Schrank..

 

Für jedes Thema ein Buch wäre möglich, aber wohin dann damit? Das erste gedruckte Buch ist wohl im Mai "868" entstanden, wie alles heute so auch damals in China. Das nächste bekannte Werk aus Sicht der westlichen Welt ist wohl die Bibel von Gutenberg. Die Geschichte der Drucktechnik und weitere Details lassen sich bei Interesse im Internet finden. Da sind wir bei einem sensiblen Grund angekommen. Wer liest heutzutage noch im Buch ohne beruflichen oder medizinischen Grund?Früher war ein volles Bücherregal ein Hinweis auf Bildung und großes
Wissen, aber auch so manches Gesamtwerk geliefert von Versandhäuser und Leseringe mit diversen Knebelverträgen füllt bei einigen auch heute noch den Wohnzimmerschrank.
Bücher werden heute auch nicht mehr nur von den großen Dichter und Autoren geschrieben, es ist mittlerweile durchaus möglich, als einfacher Privatmensch Schriften und Bücher mit oder ohne Sinn zu veröffentlichen. Bestimmte Verlage bieten da einige Varianten an. Der Verfasser selbst ist auch ein Selbstverleger (Selfpublishing), und hat hier
schon einige Gedichtbände in die Buchwelt entlassen. Der Erfolg lässt sich mit einem Satz erklären. Eine gute Bekannte bekam ein Examplar zu einem Anlass (Geburtstag..) geschenkt. Wochen später kam im Gespräch der Hinweis, du machst doch auch Bücher für den Schrank..


Samstag, 8. August 2026

Foodporn oder nur für das Auge..

Das Auge isst mit, und Essen zu fotografieren ist eine kleine Kunst geworden. Manche entscheiden spontan die Welt an ihren lukullischen Genüssen teilhaben zu lassen  und zücken das Smartphone wo immer es geht. Am besten noch eine kleine Erklärung dazu, und wo man sich gerade befindet. Kochbücher sind ebenfalls mit sehr appettlichen Fotos bestückt. Die Wissenschaft meldet sich auch zu diesem Thema, und nennt diese Art der Bilder Foodfotografie und unterstellt einen besseren Genuß, wenn man seine Gerichte ablichtet. Im freien Internet wird auch der Begriff Foodporn verwendet, okay Essenfoto hört sich nicht gut an, aber unter Porno versteht der Wortschatz des Verfassers etwas anderes.
Seemannsgericht

Aber bei den hier abgebildeten Foodpictures gab es noch einen anderen Grund für die Verewigung. Es war Urlaub , eine schöne Lokation (Restaraunt) und der Verfasser nebst Angetraute fanden diese nett angerichteten Speisen würdig für Erinnerungsfotos und Nahrung für die Fantasie. Das erste Gericht ist wohl schnell zu erahnen, der Sauce Hollandaise nach etwas mit Spargel und als Beilage lockt das Schnitzel. Die andere Speise ist ein Fest der Farben und Beilagen und dürfte nicht so bekannt sein, da es nicht überall auf den Tisch kommt. Labskaus mit Spiegelei und Rollmops und diversen Beilagen. Der Verfasser ist auch der Bildermacher und erfreute sich sehr an dieser Köstlichkeit, und muß sich auch als Wiederholungstäter outen, in den Urlaubstagen an der Ostsee oder  Nordsee gehört es zum Pflichtprogramm. Eine Frage darf hier gestellt sein, ob die Matrosen auf See damals und heute auch diese Variation an Bord bekommen oder ob hier nur das Bild hoffentlich Freude macht.



Dienstag, 28. Juli 2026

Sing Vöglein sing..




https://ditto.fm/sing-voglein-sing

Heute mal ein Gedicht mit KI Musik begleitend vertont. Der Text ist vom Verfasser und die Ideen zur Musik Zusammenstellung ebenso. Lediglich Stimme und Instrumente sind technisch erzeugt. Dieses mag nicht jeder, aber es gehört zu den Zeiten in denen wir zurzeit existieren einfach dazu. Für den Verfasser die Möglichkeit, ohne großes TamTam sein Thema in dieser Variante vorzutragen. Vielleicht gefällt es ja, es gibt zumindest eine zusätzliche Sichtweise des Textes.

Diese Version ist über den Musikdienst Ditto an verschiedene Anbieter,(Spotify, Youtube, Amazon, Deezer u.va.) weitergeleitet und zu hören. Der Verfasser hat keine kommerziellen Interessen und macht dieses nur Just for Fun...









Sing Vöglein sing..


Sing Vöglein sing etwas mit Sinn,

von oben bekommt man das hin,

mit Deinem Blick aus der Ferne,

singst Du für die Welt ganz gerne,

sing von den Farben auf der Erde,

die mit den Zeiten schöner werde,

von der Sonne und ihr scheinen,

den Wolken die manchmal weinen,

vergiss nicht die Sterne in der Nacht,

den Mond mit seiner hellen Pracht,

sing von den Bergen die öfter weiß,

den Täler mit Wiesen als kleiner Kreis,

selbst die Tiere kannst Du alle sehen,

kennst die Winde die sich oft drehen,

sing dein Lied mit hellem klarem Ton,

der Zuhörer Dank ist dann der Lohn, 

der Mensch es sehr gerne hören will,

weil der frühe Morgen sonst sehr still,

lass die Töne über das Meer klingen,

damit uns allen viel Freude bringen,

sing von dem was unten ist zu sehen,

um der Natur Untergang zu verstehen,

sing laut vom Elend in den Gassen,

dass das Glück die Welt hat verlassen,

vom Hass und Neid überall zugegen,

das die Götter verleugnen ihren Segen,

von Ungerechtigkeit und den Kriegen,

und der Angst die nicht zu besiegen,

vom Ende des Paradies für alle Zeiten,

dein Lied wird uns darauf vorbereiten,

sing Vöglein sing noch ein letztes Mal,

das Lied bleibt wie immer deine Wahl..


Montag, 20. Juli 2026

Tradition erleben in Laboe


Bei unserem letzten Ausflug ( Ferien vom Alltag),in unserem schönen Land sind wir in Laboe gelandet, bewußt eher nicht, sondern ist dieses ein Ort an der Ostsee, den wir noch nicht näher kannten. Unser Hotel war sehr schön gelegen direkt an einem Mahnmal der Marine mit einem zu besichtigen U-Boot auf der anderen Straßenseite. Die Unterkunft lag direkt am Wasser nur durch eine Straße getrennt, und der Blick aus dem Zimmer ging hinaus auf die Förde. Für den Verfasser gab es viele kleine und große Schiffe zu bewundern, die jetzt auch auf Fotos zu sehen sind. Die Promenade lud zu Spaziergängen ein und war auch ausreichend mit Sitzgelegenheiten bestückt, was im manchen Alter schon wichtig ist. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und wir konnten Sonne und Wind in angenehmen Portionen genießen. Das Mahnmal war schnell auf Fotos gebannt und weckte nicht unbedingt unser Interesse, das U-Boot war gut sichtbar von der Straße zu sehen und war auch schnell abgehakt. Aber irgendwann entdeckten wir zufällig ein Plakat, auf dem ein Event am Mahnmal angekündigt wurde, die traditionelle Ehrung des jahrgangsbesten Bootsmanns aus dem Jahr 2026 der Marineunteroffiziersschule (MUS) Plön am Mahnmal.
Es war genau an dem Tag, als wir das Plakat sahen und der Beginn stand kurz bevor. Manchmal reicht ein Blick und ein kurzes Nicken, ein anderes Mal bedarf es einer Diskussion. In diesem Falle befand die Frau Gemahlin es als gute Idee, trotz ihrer derzeitigen Behinderung den Hügel hinauf zu gehen, damit der Ex-Reservist des Heeres der Marine mal zuschauen konnte. Wir waren zeitig da und hatten einen guten Blick auf alles. Und der Frau hat die Zeromonie sehr gut gefallen und fand den musikalischen Teil des Musikkorps sehr schön. Hier hatten wir unverhofft eine alte Tradition miterleben dürfen, das Gefühl der von Zusammenhalt und Vertrauen in diesem Lande gab es mit dazu. Es waren nicht sehr viele Zuschauer vor Ort, und das fand der Verfasser schade, denn gerade in der jetzigen Lage der Nation kann Gemeinsamkeit und Vertrauen und auch Tradition manche Ängste und Sorgen vertreiben, mit Musik und feierlichen Reden über die Menschen, die unser Land schützen wollen, nicht nur vor dem Feind auf See....


Sonntag, 12. Juli 2026

Traum vom grünen Salon..

 

Vergangenheit erzählt von einem Traum,

erlebt im Grünen Salon oder einem Raum, 

gefüllt mit Menschen und anderen Wesen,

gute Stimmung war in Gesichter zu lesen,

schöne Kleider dem Anlass angemessen,

die Krawatte beim Herrn nicht vergessen,

der Grund der Freude nicht zu erkennen,

sich wohl aber alle beim Namen nennen,

Musik und leises Lachen ergibt den Chor,

ein Piano zu sehen und eine Gruppe davor,

das Buffet gut gefüllt in der Ecke zu sehen,

und einige bedienen sich beim vorbeigehen,

es scheint ein Fest für Jemanden zu Ehren,

und die Freunde ihre Gunst ihm gewähren,

Gründe dafür könnte es da reichlich geben,

etwas Besonderes gut gelungen im Leben,

ein Jahrestag oder Veränderung der Grund,

vielleicht ein neuer Partner oder der Hund,

man wird sich heutzutage nicht daran stören,

an Feiern für Tiere die zur Familie gehören,

oder Nachwuchs der immer kommen sollte,

ein Buch geschrieben was man öfter wollte,

ist es gar das Jubiläum eines guten Verein,

oder wollte der Gastgeber nicht sein allein,

vielleicht will man ja nur gemeinsam chillen,

und es gehört ein Garten dazu zum Grillen,

aber eigentlich ja egal, ist ja nur ein Traum,

von dem grünen Salon oder großem Raum..

Freitag, 10. Juli 2026

Lebenstraum oder doch nur chillen..

MS Midnatsol 2016
Manchmal erfüllt sich ein Lebenstraum wie beim Verfasser geschehen. Eine Reise mit dem Postschiff der Hurtigruten auf der Orginial Route von BERGEN nach KIRKENES und zurück. 12 Tage in einer anderen Welt mit immer wieder neuen Eindrücken. Ob es die Häfen und ausgewählte Landgänge waren, die Natur mit ihren Fjorden und den Berglanschaften oder die wunderbare Speisekarte im Bordrestauraunt, jeder Tag war irgendwie besonders und immer wieder anders. Höhepunkte wie die Fahrt zum Nordcap oder ein Konzert in der Kirche von Tromse werden immer in Erinnerung bleiben.

Eine ganz andere Art ist eine Reise auf einer Fähre nach Skandinavien. Diese auch nicht sehr kleinen Fortbewegungsmittel auf der See konnten wir täglich bei unserem Urlaub in Laboe bestaunen. Hierbei ist es fast ähnlich wie bei der Postschiffroute in Norwegen, nur das hier Tempo eine große Rolle spielt, und es keine Zeit für schöne Erinnerungen zu erleben gibt, und für ein Lebenstraum ist diese Art zu Reisen einfach zu alltäglich, empfindet der Verfasser, aber da denkt wahrscheinlich jeder etwas anders, Nostalgie passt nicht mehr in die heutige Zeit des chillens..

Freitag, 3. Juli 2026

Statt Musikkunst lieber Riesenrad..???

Fast Musikschule am See

Da verwandelte man das Gelände einer riesigen stillgelegten und nach China verkauften Stahlfabrik in einen See für die Naherholung. Es werden alle Gifte aus dem Boden gebuddelt und verwertbare zum Teil denkmal- geschützte Gebäude zur weiteren Verwendung wieder hergestellt und zugänglich gemacht.Aus der Hörder Burg wird eine Schulungsstätte für die Sparkasse, und natürlich darf ein Hotel nicht fehlen, und die Gastronomie findet auch reichlich Platz. Schicke Häuser und sonstige Gebäude (zum Arbeiten oder so), darunter eine Seniorenresidenz wurden rund um den See plaziert, damit der Besucher aus der Nähe betrachten kann, was mit Geld alles möglich ist. Und dann gab es noch die Villa Tull, ein altes Gebäude das ebenfalls wieder verwendet werden sollte.  Große Pläne waren schnell gefunden, eine Musikschule, die vorher in der Hörder Burg ihre Heimat hatte, sollte der kulturelle Ort am See werden. So richtig glauben wollte es niemand, aber es wurden doch einige Arbeiten durchgeführt, dann aber verlor sich die Idee in merkwürdigen Geschichten, auf die der Verfasser nicht weiter eingehen möchte. Wie man auf dem Bild gut erkennen kann, war wohl Kunst am Werke, die aber nicht allen gefallen hat. Da war der Abriss und das Ende vom Traum der musikalischen Kunst die beste Lösung.

Riesenrad aus Bahrein..??

Und wie sich das für einen See gehört, sind Baustellen oder Ruinen nicht der gewünschte Blickfang. Die neuen Vorhaben auf dem Grundstück der alten Villa sind wohl in den Köpfen einiger Beteiligten vorhanden, aber es wird wohl genauso geheimnisvoll weitergehen und irgendwann kommt sie ja vielleicht doch, die Musikschule für die Kunst am See. Bis dahin hat man für den unbedarften Besucher, die immer noch in Massen an den See fluten, eine kleine Alternative geschaffen. Ein Riesenrad steht plötzlich auf dem Grund der Villa Tull. Nicht Kunst sondern Weitblick soll den geneigten Intressierten an den See locken, um dann aus 38 Metern in der Höhe einen klaren Blick über den See und auch sonst alles zubekommen. Da staunt der Verfasser nicht schlecht, erst vermurkst man Ideen und lässt ein Denkmal verrotten, um dann mit dem Rad, (aus Bahrein von der Formel 1 Strecke) die Kunst zu verspotten. Ausser Schwindel und anderen Gefühlen im Magenbereich wird ein Besuch dieser neuen Attraktion nicht viel an die Villa der Familie Tull erinnern..



 

Mittwoch, 24. Juni 2026

Heiss oder kalt..

Sonne und Strand, heisse Temperaturen und Zeit es zu geniessen, das sind wichtige Faktoren, die einem die ungewohnte Hitze ertragen lassen. Wenn dann noch ein Sprung ins kühle Nass mit anschließendem kühlen Getränk möglich ist, spricht man von angenehmen Umständen. Einige von uns dafür sogar ins Flugzeug steigen um weite Strecken zurück zu legen, um an sogenannten Traumstränden ihren verdienten (wie auch immer) Urlaub oder eine kleine Auszeit zu verleben. Aber nicht alle Menschen aus unseren Regionen sind unbedingt Freunde der sommerlichen Freude und wünschen sich etwas dezentere Grade um den Alltag zu bewältigen.

Vielleicht wäre es eine Lösung, es so zu halten wie der Verfasser. Der macht im Winter Fotos von einer sichtbaren kühlen Landschaft. Diese lassen sich bei Bedarf  betrachten und der Seele das Gefühl von Kühle geben. Das Auge kann sich an Eisflächen ergötzen ohne grosse Wege oder Strecken zurück zu legen, die gerade mit dem Flugzeug getan, ja wohl nicht ganz unschuldig sind an den auftretenden Wetterrekorden. Es ist graue Theorie aber vielleicht hilft zur Zeit nur Fantasie..

Donnerstag, 18. Juni 2026

Heimat....oder nur nur ein Wort

 

Altes Paar 
Ein Stückchen Vergangenheit oder keine Zukunft mehr ist für das Wort Heimat wohl zutreffend. Das Gefühl irgendwo hinzugehören, ein Ort oder die Familie und Freunde , man gerne wieder zurück kommt und es vielleicht auch vermisst, wenn man in der Fremde weilt. Dieses Ansinnen ist wahrscheinlich nur noch der älteren Generation zugänglich, denn Heimat verbindet man auch mit Traditionen und Werten. Dieses Wort schafft Vertrauen und Beständigkeit, Erinnerungen und Erlebnisse. Heute lässt sich alles durch Medien im Schnelldurchgang erleben, ohne Gefühle und Wahrnehmungen menschlicher Art, wie Weinen oder Lachen, Schmerz und Trauer, Wehmut und Heimweh. Selbst die Sprache verendet in Kurzworten und Lauten, Gesten oder Emojs, Worte verändern ihren Wert und ein Gespräch in herrkömmlicher Art ist nicht mehr alltäglich. Institutionen wie die Kirche müssen den aus anderen Ländern eingeführten Ansichten und Verhalten weichen. Das Bild der Straße erinnert nicht mehr an Heimat, sondern mehr an Urlaub in fernen Ländern, und die gefühlte Sicherheit ist nicht mehr garantiert.


Lore im Schrebergarten

Ist es ein Zeichen der Zeit und Veränderung der Lage in der Welt ?? Viele Menschen müssen oder wollen ihre Heimat verlassen. Sie begeben sich in andere Länder  und drücken mit ihren Kulturen und Lebensarten diesen einen ungewollten Stempel auf. Dadurch verliert sich im Laufe der Zeit die Identität des Gastlandes und damit auch ihre Heimat. Leider ist dieses Szenario nicht mehr aufzuhalten, eher beschleunigt sich es durch Vergessen der eigenen Traditionen und Werte. Da die Kluft zwischen Alt und Jung immer größer zu werden scheint und damit auch die Bewertung von gesellschaftlicher Pflicht und die Notwendigkeit vom Erhalt von Traditionen wird die Heimat bedeutunglos und ohne Sinn als Wort und Gefühl verschwinden ..


Sonntag, 14. Juni 2026

Immer wieder oder nie mehr..

Peenemünder Schnellbahnzug

Wenn man eine Reise macht, kann man davon erzählen. Wenn man die Reise mit dem Zug macht, wird es meistens eine Geschichte. Der Verfasser bevorzugt als Fortbewegungsmittel bisher Bus und Bahn, damit kann man immer fahren. So war es früher einmal, auch wenn es heutzutage nicht jeder glauben mag. Die letzten Versuche mit der Deutschen Bahn, hier überwiegend mit ICE und Platzreservierung, durchgehend an das gewünschte Ziel zu kommen, erwiesen sich als recht schwierig. Und das Schlimmste an diesen Geschichten ist die Täuschung,. Man glaubt an seinem vorbestimmten Platz im Zug angekommen, das alles wunderbar nach Plan läuft., aber die Freude währt meistens nicht sehr lange. Am häufigsten ist der Stand auf freier Strecke, die Uhr tickt, der Reiseplaner wird nervös, die Umstiegszeiten obwohl großzügig bemessen werden nicht ausreichen. Die Begleitung mit ihrem Karlchen (Gehstock) wird aus den Zug gezerrt und muß sich Richtung Regiobahn bewegen, die der Zugführer als Lösung angepriesen hatte. Und wie das Leben so spielt, der Spurt des mit mehreren Taschen bepackten Verfasser in Richtung Tür des Zuges war vergebens. Der Knopf gerade noch grün zum drücken hatte plötzlich keine Funktion mehr, die Ansage aus dem Nichts, das der Zug nun losfährt, der dieses dann auch tat, ließ das Paar mit dem Reisewunsch auf dem Bahnsteig zurück. Gut denkt man sich, Zeiten sind einzuhalten, aber einer älteren Dame mit Gehstock eine Minute dieser Zeit zu schenken wäre möglich gewesen, aber solche Menschichkeit ist wohl in der heutigen Zeit nicht mehr zu erwarten, auch nicht bei der Bahn. Leider waren die vorhergehenden Reise mit dem ICE ähnlich geprägt, sodaß ein Unbehagen bei der Nutzung dieser Fortbewegung schon genauso zu einer Urlaubsreise dazu gehört wie die Vorfreude auf diese Zeit.

©Wilfried Kuhse

Irgendwie wurde das Ziel dann doch erreicht, aber die Erinnerung bleibt, und man wünscht die alte Zeit zurück.  Vielleicht wäre es ja eine Alternative, den Trends der heutigen Zeit zu folgen, und sich ein Fahrrad als Fortbewegungsmittel an die Hauswand zu stellen, in der Hoffnung, das dort auch stehen bleibt, ansonsten müßte man dann doch wieder den Zug nehmen...


Samstag, 6. Juni 2026

Stllles Örtchen ..aber wie..


Laboe
Wer eine Reise macht kann etwas erzählen, meistens schöne Geschichten, aber es gibt auch wunderliche Dinge zu berichten. Zum Beispiel über stille Örtchen, die ja in unterschiedlichster Form anzutreffen sind. Unsere Wege führen uns überwiegend an die Ostsee, da wir lange Spaziergänge auf den Promenaden und an den Stränden lieben. Wir sind gerne in Timmendorfer Strand, haben aber auch schon andere Orte besucht, jetzt erst zuletzt die wunderschöne Kieler Förde und Laboe. Hier findet man nicht nur Relikte aus der Kriegszeit, ( Mahnmal mit Museum und U-Boot U995), sondern auch eine Promenade parallel zum Strand, schön angelegt und gut begehbar. Eigentlich ein schönes Bild für die Erinnerung, nur die öffentlichen WC Anlagen fallen hier etwas aus dem Rahmen Man verwendet hier Container, die an merkwürdigen Orten plaziert sind. Ein Beispiel ist auf dem Bild zu sehen. Sieht mehr nach Baustelle als nach mit Kurtaxe bezahlte Toilette aus.
Timmendorfer Strand
Man will ja nicht zu anspruchsvoll sein, aber es geht auch anders, zu sehen in Timmendorfer Strand. Dort wartet man gerne auf seine Angetraute und kann nebenher noch schöne Fotos machen. Die Gründe für die Ausführung in Laboe sind nicht bekannt, aber für leicht Gehbehinderte und ältere Gäste nicht einfach zu nutzen. Oft ist der Einstieg  sehr hoch gewesen, ein anderer Zugang war sehr versandet. Da wir als Gäste täglich eine Kurtaxe entrichten müssen, sollte man eine andere Lösung erwarten dürfen. Als Großstädter muß man allerdings zugeben, lieber so ein stilles Örtchen statt gar keine Möglichkeit für das Bedürfnis, wie es in der Stadt leider so üblich ist..