Mittwoch, 2. September 2026

Handy immer und überall...


Herr im Kurpark
Neulich hat der Verfasser erwägt, einen kleinen Augenblick auf einer Ruhebank am See zu verbringen. Im nahen Straßencafé sitzt eine Frau mit Kind beim Kuchen, das Handy auf dem Tisch und auf laut gestellt . Die Unterhaltung sehr laut und dadurch zum mithören gezwungen.. Auf der Nebenbank eine ausländische Mitbürgerin in einem sehr angeregten Gespräch und wirklich für alle deutlich hörbar. Wie zufällig kommt dann auch noch ein Fußgänger mit Handy in der Hand vorbei und versucht wohl die Entfernung mit Geschrei zum Gesprächspartner zu überbrücken. Positiv wäre zu erwähnen, dass das Erraten oder Erahnen der Sprachen auch seinen Reiz haben kann. Eigentlich sollte hier ein Ort zum entspannen sein, oder für einen Spaziergang mit angenehmen Gesprächen. Aber die Zeiten kennen keine Rücksicht und schon gar nicht Verzicht..


Telefonzelle gesehen
in Lands End
Okay, das Handy oder Smartphone ist allgegenwärtig, jeder braucht es und lässt sich nicht vorschreiben, wann und wo, und vor allen Dingen wie. Doch manchmal wird es zuviel an Informationen von unbekannten Personen und deren Geschichten und Problemen.
Da wäre die Wiedereinführung der Telefonzellen zu empfehlen. Sie waren für jedermann erreichbar und konnten auch zu allen Zeiten genutzt werden. Einfach die Tür zu.. und alle hatten ihre Ruhe, drinnen und davor. Nur wurden diese wegen nicht ausreichender Nutzung abgeschafft. Früher war vielleicht doch einiges besser..auch wenn es keiner hören will. Zumindest etwas Respekt vor der Privatsphäre des Anderen war noch ein hohes Gut ,um das in den heutigen Tagen durchzusetzen, fehlt den Meisten der Mut..




Sonntag, 30. August 2026

Hafen fern und nah..

Hafen von Polperro

Wer eine Reise tut kann etwas berichten. In diesem Falle von einem wunderschönen Hafen in dem Örtchen Polperro. Der Ort mit seinem malerischen Häuser und Gassen war ein Ausflugsziel auf unserer Pilcher Reise im September 2024. Hier soll nun nicht der Eindruck entstehen, dass das fehlende Wasser aufgrund von Hitzewellen oder sonstige dem Klimawandel zugeordneten Auswirkungen fehlt. Da das Hafenbecken relativ flach ist, läuft bei Ebbe das Wasser fast vollständig ab und die Fischerboote liegen auf dem Schlick. Es wirkt schon etwas unheimlich für einen Städter aus Germany. Ähnliches durfte man am Binnenhafen in Husum (Schleswig-Holstein) erleben,  auch da war man schön überrascht.
Hafen am Phoenixsee
Es liegt vielleicht auch an der Herkunft des Reisenden, dessen Heimat ist nicht an der See oder an einem Meer, sondern eine Stadt mit den Flüssen Emscher und Ruhr. Die Emscher ist ein wieder renaturisierter ehemaliger Abwasserkanal, der auch einen See mit seinem Wasser mit versorgt. Den Phoenixsee in Dortmund-Hörde, künstlich angelegt auf einem ehemaligen Industriegelände mit einem kleinen Hafen und Anlegestellen.. Dieser Hafen hat keine Ähnlichkeit mit dem malerischen Hafen von Polperro, und hat auch keine Ausfahrt. Der Verfasser könnte sich vorstellen, das die Bewohner von Polperro sich über diesen Hafen ebenso wundern würden, wie der Verfasser damals in Cornwell. Alleine die Bebauung rund um das Gewässer dürfte Romantikliebhaber abschrecken oder vielleicht auch erschrecken..




 

Sonntag, 23. August 2026

Hollandrad und so...🚲🚲🚲


Es gibt Motive in den Straßen die einem spontan zum fotografieren auffordern. Bei diesen Bild sprach mich die Dorfromantik an, dann noch ein zeitgemäßes Fortbewegungsmittel und perfekt ist das Foto..( bei Google Maps 128500x mal angeschaut, okay in 3 Jahren..).Die Hausfassade erinnert sehr an die holländische Bauweise und das Fahrrad natürlich auch. Dieses schöne Hollandrad wurde in Potsdam im schon genannten Viertel entdeckt, die Straßen sehen dort alle ähnlich aus und versetzen einen schon in eine andere Welt. Fahrräder als wieder entdeckte Fortbewegungsmittel für die Zukunft hat nicht nur bei unseren Nachbarn eine lange Tradition und eine Selbstvertändlichkeit im Alltag.
Das Hollandrad ist auch für die aufrechte Sitzhaltung empfehlenswert.

Ein ebenso schönes Gefährt konnte ich in London bestaunen, habe dort aber nicht das Gebäude, sondern nur das Fahrrad verewigt. Eine gewisse Ähnlichkeit ist schon zu erkennen, zumal die Engländer auch eine lange Tradition in der Fertigung von Fahrrädern haben. Der Verfasser selbst ist nicht mehr der alltägliche Nutzer dieses Gefährtes, das war der frühreren Jugendzeit vorbehalten. Mittlerweile ist der Fantasie in der Nutzung solcher Räder keine Grenzen mehr gesetzt, und  alle Möglichkeiten der Verwendung werden ausgeschöpft. 

Dieses Gefährt habe ich in Hoorn in den Niederlanden gesehen, erst schön harmlos parkend vor diesem Geschäft, ein Lastenrad mit Transportfunktion. Ein paar Minuten später versuchte so ein Gefährt den Verfasser aus dem Verkehr zu ziehen, in dem es in einer Fußgängerzone mit Höchstgeschwindigkeit und einer weiblichen Person am Lenker, und 2 Kinder vorne in der Kiste auf ihn zu raste. Ein beherzter Sprung an die Seite verhindert schlimmeres, aber der laute Ruf "Arschloch" klang nicht sehr mitfühlend und  prägt sich heute noch als besonderes Erlebnis ein. Und der Gedanke, das akzeptieren von neuer Technik wichtig ist, sonst könnte man davon überrollt werden.

Sonntag, 16. August 2026

Buch für den Schrank..

 

Für jedes Thema ein Buch wäre möglich, aber wohin dann damit? Das erste gedruckte Buch ist wohl im Mai "868" entstanden, wie alles heute so auch damals in China. Das nächste bekannte Werk aus Sicht der westlichen Welt ist wohl die Bibel von Gutenberg. Die Geschichte der Drucktechnik und weitere Details lassen sich bei Interesse im Internet finden. Da sind wir bei einem sensiblen Grund angekommen. Wer liest heutzutage noch im Buch ohne beruflichen oder medizinischen Grund?Früher war ein volles Bücherregal ein Hinweis auf Bildung und großes
Wissen, aber auch so manches Gesamtwerk geliefert von Versandhäuser und Leseringe mit diversen Knebelverträgen füllt bei einigen auch heute noch den Wohnzimmerschrank.
Bücher werden heute auch nicht mehr nur von den großen Dichter und Autoren geschrieben, es ist mittlerweile durchaus möglich, als einfacher Privatmensch Schriften und Bücher mit oder ohne Sinn zu veröffentlichen. Bestimmte Verlage bieten da einige Varianten an. Der Verfasser selbst ist auch ein Selbstverleger (Selfpublishing), und hat hier
schon einige Gedichtbände in die Buchwelt entlassen. Der Erfolg lässt sich mit einem Satz erklären. Eine gute Bekannte bekam ein Examplar zu einem Anlass (Geburtstag..) geschenkt. Wochen später kam im Gespräch der Hinweis, du machst doch auch Bücher für den Schrank..


Samstag, 8. August 2026

Foodporn oder nur für das Auge..

Das Auge isst mit, und Essen zu fotografieren ist eine kleine Kunst geworden. Manche entscheiden spontan die Welt an ihren lukullischen Genüssen teilhaben zu lassen  und zücken das Smartphone wo immer es geht. Am besten noch eine kleine Erklärung dazu, und wo man sich gerade befindet. Kochbücher sind ebenfalls mit sehr appettlichen Fotos bestückt. Die Wissenschaft meldet sich auch zu diesem Thema, und nennt diese Art der Bilder Foodfotografie und unterstellt einen besseren Genuß, wenn man seine Gerichte ablichtet. Im freien Internet wird auch der Begriff Foodporn verwendet, okay Essenfoto hört sich nicht gut an, aber unter Porno versteht der Wortschatz des Verfassers etwas anderes.
Seemannsgericht

Aber bei den hier abgebildeten Foodpictures gab es noch einen anderen Grund für die Verewigung. Es war Urlaub , eine schöne Lokation (Restaraunt) und der Verfasser nebst Angetraute fanden diese nett angerichteten Speisen würdig für Erinnerungsfotos und Nahrung für die Fantasie. Das erste Gericht ist wohl schnell zu erahnen, der Sauce Hollandaise nach etwas mit Spargel und als Beilage lockt das Schnitzel. Die andere Speise ist ein Fest der Farben und Beilagen und dürfte nicht so bekannt sein, da es nicht überall auf den Tisch kommt. Labskaus mit Spiegelei und Rollmops und diversen Beilagen. Der Verfasser ist auch der Bildermacher und erfreute sich sehr an dieser Köstlichkeit, und muß sich auch als Wiederholungstäter outen, in den Urlaubstagen an der Ostsee oder  Nordsee gehört es zum Pflichtprogramm. Eine Frage darf hier gestellt sein, ob die Matrosen auf See damals und heute auch diese Variation an Bord bekommen oder ob hier nur das Bild hoffentlich Freude macht.



Dienstag, 28. Juli 2026

Sing Vöglein sing..




https://ditto.fm/sing-voglein-sing

Heute mal ein Gedicht mit KI Musik begleitend vertont. Der Text ist vom Verfasser und die Ideen zur Musik Zusammenstellung ebenso. Lediglich Stimme und Instrumente sind technisch erzeugt. Dieses mag nicht jeder, aber es gehört zu den Zeiten in denen wir zurzeit existieren einfach dazu. Für den Verfasser die Möglichkeit, ohne großes TamTam sein Thema in dieser Variante vorzutragen. Vielleicht gefällt es ja, es gibt zumindest eine zusätzliche Sichtweise des Textes.

Diese Version ist über den Musikdienst Ditto an verschiedene Anbieter,(Spotify, Youtube, Amazon, Deezer u.va.) weitergeleitet und zu hören. Der Verfasser hat keine kommerziellen Interessen und macht dieses nur Just for Fun...









Sing Vöglein sing..


Sing Vöglein sing etwas mit Sinn,

von oben bekommt man das hin,

mit Deinem Blick aus der Ferne,

singst Du für die Welt ganz gerne,

sing von den Farben auf der Erde,

die mit den Zeiten schöner werde,

von der Sonne und ihr scheinen,

den Wolken die manchmal weinen,

vergiss nicht die Sterne in der Nacht,

den Mond mit seiner hellen Pracht,

sing von den Bergen die öfter weiß,

den Täler mit Wiesen als kleiner Kreis,

selbst die Tiere kannst Du alle sehen,

kennst die Winde die sich oft drehen,

sing dein Lied mit hellem klarem Ton,

der Zuhörer Dank ist dann der Lohn, 

der Mensch es sehr gerne hören will,

weil der frühe Morgen sonst sehr still,

lass die Töne über das Meer klingen,

damit uns allen viel Freude bringen,

sing von dem was unten ist zu sehen,

um der Natur Untergang zu verstehen,

sing laut vom Elend in den Gassen,

dass das Glück die Welt hat verlassen,

vom Hass und Neid überall zugegen,

das die Götter verleugnen ihren Segen,

von Ungerechtigkeit und den Kriegen,

und der Angst die nicht zu besiegen,

vom Ende des Paradies für alle Zeiten,

dein Lied wird uns darauf vorbereiten,

sing Vöglein sing noch ein letztes Mal,

das Lied bleibt wie immer deine Wahl..


Montag, 20. Juli 2026

Tradition erleben in Laboe


Bei unserem letzten Ausflug ( Ferien vom Alltag),in unserem schönen Land sind wir in Laboe gelandet, bewußt eher nicht, sondern ist dieses ein Ort an der Ostsee, den wir noch nicht näher kannten. Unser Hotel war sehr schön gelegen direkt an einem Mahnmal der Marine mit einem zu besichtigen U-Boot auf der anderen Straßenseite. Die Unterkunft lag direkt am Wasser nur durch eine Straße getrennt, und der Blick aus dem Zimmer ging hinaus auf die Förde. Für den Verfasser gab es viele kleine und große Schiffe zu bewundern, die jetzt auch auf Fotos zu sehen sind. Die Promenade lud zu Spaziergängen ein und war auch ausreichend mit Sitzgelegenheiten bestückt, was im manchen Alter schon wichtig ist. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und wir konnten Sonne und Wind in angenehmen Portionen genießen. Das Mahnmal war schnell auf Fotos gebannt und weckte nicht unbedingt unser Interesse, das U-Boot war gut sichtbar von der Straße zu sehen und war auch schnell abgehakt. Aber irgendwann entdeckten wir zufällig ein Plakat, auf dem ein Event am Mahnmal angekündigt wurde, die traditionelle Ehrung des jahrgangsbesten Bootsmanns aus dem Jahr 2026 der Marineunteroffiziersschule (MUS) Plön am Mahnmal.
Es war genau an dem Tag, als wir das Plakat sahen und der Beginn stand kurz bevor. Manchmal reicht ein Blick und ein kurzes Nicken, ein anderes Mal bedarf es einer Diskussion. In diesem Falle befand die Frau Gemahlin es als gute Idee, trotz ihrer derzeitigen Behinderung den Hügel hinauf zu gehen, damit der Ex-Reservist des Heeres der Marine mal zuschauen konnte. Wir waren zeitig da und hatten einen guten Blick auf alles. Und der Frau hat die Zeromonie sehr gut gefallen und fand den musikalischen Teil des Musikkorps sehr schön. Hier hatten wir unverhofft eine alte Tradition miterleben dürfen, das Gefühl der von Zusammenhalt und Vertrauen in diesem Lande gab es mit dazu. Es waren nicht sehr viele Zuschauer vor Ort, und das fand der Verfasser schade, denn gerade in der jetzigen Lage der Nation kann Gemeinsamkeit und Vertrauen und auch Tradition manche Ängste und Sorgen vertreiben, mit Musik und feierlichen Reden über die Menschen, die unser Land schützen wollen, nicht nur vor dem Feind auf See....


Sonntag, 12. Juli 2026

Traum vom grünen Salon..

 

Vergangenheit erzählt von einem Traum,

erlebt im Grünen Salon oder einem Raum, 

gefüllt mit Menschen und anderen Wesen,

gute Stimmung war in Gesichter zu lesen,

schöne Kleider dem Anlass angemessen,

die Krawatte beim Herrn nicht vergessen,

der Grund der Freude nicht zu erkennen,

sich wohl aber alle beim Namen nennen,

Musik und leises Lachen ergibt den Chor,

ein Piano zu sehen und eine Gruppe davor,

das Buffet gut gefüllt in der Ecke zu sehen,

und einige bedienen sich beim vorbeigehen,

es scheint ein Fest für Jemanden zu Ehren,

und die Freunde ihre Gunst ihm gewähren,

Gründe dafür könnte es da reichlich geben,

etwas Besonderes gut gelungen im Leben,

ein Jahrestag oder Veränderung der Grund,

vielleicht ein neuer Partner oder der Hund,

man wird sich heutzutage nicht daran stören,

an Feiern für Tiere die zur Familie gehören,

oder Nachwuchs der immer kommen sollte,

ein Buch geschrieben was man öfter wollte,

ist es gar das Jubiläum eines guten Verein,

oder wollte der Gastgeber nicht sein allein,

vielleicht will man ja nur gemeinsam chillen,

und es gehört ein Garten dazu zum Grillen,

aber eigentlich ja egal, ist ja nur ein Traum,

von dem grünen Salon oder großem Raum..

Freitag, 10. Juli 2026

Lebenstraum oder doch nur chillen..

MS Midnatsol 2016
Manchmal erfüllt sich ein Lebenstraum wie beim Verfasser geschehen. Eine Reise mit dem Postschiff der Hurtigruten auf der Orginial Route von BERGEN nach KIRKENES und zurück. 12 Tage in einer anderen Welt mit immer wieder neuen Eindrücken. Ob es die Häfen und ausgewählte Landgänge waren, die Natur mit ihren Fjorden und den Berglanschaften oder die wunderbare Speisekarte im Bordrestauraunt, jeder Tag war irgendwie besonders und immer wieder anders. Höhepunkte wie die Fahrt zum Nordcap oder ein Konzert in der Kirche von Tromse werden immer in Erinnerung bleiben.

Eine ganz andere Art ist eine Reise auf einer Fähre nach Skandinavien. Diese auch nicht sehr kleinen Fortbewegungsmittel auf der See konnten wir täglich bei unserem Urlaub in Laboe bestaunen. Hierbei ist es fast ähnlich wie bei der Postschiffroute in Norwegen, nur das hier Tempo eine große Rolle spielt, und es keine Zeit für schöne Erinnerungen zu erleben gibt, und für ein Lebenstraum ist diese Art zu Reisen einfach zu alltäglich, empfindet der Verfasser, aber da denkt wahrscheinlich jeder etwas anders, Nostalgie passt nicht mehr in die heutige Zeit des chillens..

Freitag, 3. Juli 2026

Statt Musikkunst lieber Riesenrad..???

Fast Musikschule am See

Da verwandelte man das Gelände einer riesigen stillgelegten und nach China verkauften Stahlfabrik in einen See für die Naherholung. Es werden alle Gifte aus dem Boden gebuddelt und verwertbare zum Teil denkmal- geschützte Gebäude zur weiteren Verwendung wieder hergestellt und zugänglich gemacht.Aus der Hörder Burg wird eine Schulungsstätte für die Sparkasse, und natürlich darf ein Hotel nicht fehlen, und die Gastronomie findet auch reichlich Platz. Schicke Häuser und sonstige Gebäude (zum Arbeiten oder so), darunter eine Seniorenresidenz wurden rund um den See plaziert, damit der Besucher aus der Nähe betrachten kann, was mit Geld alles möglich ist. Und dann gab es noch die Villa Tull, ein altes Gebäude das ebenfalls wieder verwendet werden sollte.  Große Pläne waren schnell gefunden, eine Musikschule, die vorher in der Hörder Burg ihre Heimat hatte, sollte der kulturelle Ort am See werden. So richtig glauben wollte es niemand, aber es wurden doch einige Arbeiten durchgeführt, dann aber verlor sich die Idee in merkwürdigen Geschichten, auf die der Verfasser nicht weiter eingehen möchte. Wie man auf dem Bild gut erkennen kann, war wohl Kunst am Werke, die aber nicht allen gefallen hat. Da war der Abriss und das Ende vom Traum der musikalischen Kunst die beste Lösung.

Riesenrad aus Bahrein..??

Und wie sich das für einen See gehört, sind Baustellen oder Ruinen nicht der gewünschte Blickfang. Die neuen Vorhaben auf dem Grundstück der alten Villa sind wohl in den Köpfen einiger Beteiligten vorhanden, aber es wird wohl genauso geheimnisvoll weitergehen und irgendwann kommt sie ja vielleicht doch, die Musikschule für die Kunst am See. Bis dahin hat man für den unbedarften Besucher, die immer noch in Massen an den See fluten, eine kleine Alternative geschaffen. Ein Riesenrad steht plötzlich auf dem Grund der Villa Tull. Nicht Kunst sondern Weitblick soll den geneigten Intressierten an den See locken, um dann aus 38 Metern in der Höhe einen klaren Blick über den See und auch sonst alles zubekommen. Da staunt der Verfasser nicht schlecht, erst vermurkst man Ideen und lässt ein Denkmal verrotten, um dann mit dem Rad, (aus Bahrein von der Formel 1 Strecke) die Kunst zu verspotten. Ausser Schwindel und anderen Gefühlen im Magenbereich wird ein Besuch dieser neuen Attraktion nicht viel an die Villa der Familie Tull erinnern..



 

Mittwoch, 24. Juni 2026

Heiss oder kalt..

Sonne und Strand, heisse Temperaturen und Zeit es zu geniessen, das sind wichtige Faktoren, die einem die ungewohnte Hitze ertragen lassen. Wenn dann noch ein Sprung ins kühle Nass mit anschließendem kühlen Getränk möglich ist, spricht man von angenehmen Umständen. Einige von uns dafür sogar ins Flugzeug steigen um weite Strecken zurück zu legen, um an sogenannten Traumstränden ihren verdienten (wie auch immer) Urlaub oder eine kleine Auszeit zu verleben. Aber nicht alle Menschen aus unseren Regionen sind unbedingt Freunde der sommerlichen Freude und wünschen sich etwas dezentere Grade um den Alltag zu bewältigen.

Vielleicht wäre es eine Lösung, es so zu halten wie der Verfasser. Der macht im Winter Fotos von einer sichtbaren kühlen Landschaft. Diese lassen sich bei Bedarf  betrachten und der Seele das Gefühl von Kühle geben. Das Auge kann sich an Eisflächen ergötzen ohne grosse Wege oder Strecken zurück zu legen, die gerade mit dem Flugzeug getan, ja wohl nicht ganz unschuldig sind an den auftretenden Wetterrekorden. Es ist graue Theorie aber vielleicht hilft zur Zeit nur Fantasie..

Donnerstag, 18. Juni 2026

Heimat....oder nur nur ein Wort

 

Altes Paar 
Ein Stückchen Vergangenheit oder keine Zukunft mehr ist für das Wort Heimat wohl zutreffend. Das Gefühl irgendwo hinzugehören, ein Ort oder die Familie und Freunde , man gerne wieder zurück kommt und es vielleicht auch vermisst, wenn man in der Fremde weilt. Dieses Ansinnen ist wahrscheinlich nur noch der älteren Generation zugänglich, denn Heimat verbindet man auch mit Traditionen und Werten. Dieses Wort schafft Vertrauen und Beständigkeit, Erinnerungen und Erlebnisse. Heute lässt sich alles durch Medien im Schnelldurchgang erleben, ohne Gefühle und Wahrnehmungen menschlicher Art, wie Weinen oder Lachen, Schmerz und Trauer, Wehmut und Heimweh. Selbst die Sprache verendet in Kurzworten und Lauten, Gesten oder Emojs, Worte verändern ihren Wert und ein Gespräch in herrkömmlicher Art ist nicht mehr alltäglich. Institutionen wie die Kirche müssen den aus anderen Ländern eingeführten Ansichten und Verhalten weichen. Das Bild der Straße erinnert nicht mehr an Heimat, sondern mehr an Urlaub in fernen Ländern, und die gefühlte Sicherheit ist nicht mehr garantiert.


Lore im Schrebergarten

Ist es ein Zeichen der Zeit und Veränderung der Lage in der Welt ?? Viele Menschen müssen oder wollen ihre Heimat verlassen. Sie begeben sich in andere Länder  und drücken mit ihren Kulturen und Lebensarten diesen einen ungewollten Stempel auf. Dadurch verliert sich im Laufe der Zeit die Identität des Gastlandes und damit auch ihre Heimat. Leider ist dieses Szenario nicht mehr aufzuhalten, eher beschleunigt sich es durch Vergessen der eigenen Traditionen und Werte. Da die Kluft zwischen Alt und Jung immer größer zu werden scheint und damit auch die Bewertung von gesellschaftlicher Pflicht und die Notwendigkeit vom Erhalt von Traditionen wird die Heimat bedeutunglos und ohne Sinn als Wort und Gefühl verschwinden ..


Sonntag, 14. Juni 2026

Immer wieder oder nie mehr..

Peenemünder Schnellbahnzug

Wenn man eine Reise macht, kann man davon erzählen. Wenn man die Reise mit dem Zug macht, wird es meistens eine Geschichte. Der Verfasser bevorzugt als Fortbewegungsmittel bisher Bus und Bahn, damit kann man immer fahren. So war es früher einmal, auch wenn es heutzutage nicht jeder glauben mag. Die letzten Versuche mit der Deutschen Bahn, hier überwiegend mit ICE und Platzreservierung, durchgehend an das gewünschte Ziel zu kommen, erwiesen sich als recht schwierig. Und das Schlimmste an diesen Geschichten ist die Täuschung,. Man glaubt an seinem vorbestimmten Platz im Zug angekommen, das alles wunderbar nach Plan läuft., aber die Freude währt meistens nicht sehr lange. Am häufigsten ist der Stand auf freier Strecke, die Uhr tickt, der Reiseplaner wird nervös, die Umstiegszeiten obwohl großzügig bemessen werden nicht ausreichen. Die Begleitung mit ihrem Karlchen (Gehstock) wird aus den Zug gezerrt und muß sich Richtung Regiobahn bewegen, die der Zugführer als Lösung angepriesen hatte. Und wie das Leben so spielt, der Spurt des mit mehreren Taschen bepackten Verfasser in Richtung Tür des Zuges war vergebens. Der Knopf gerade noch grün zum drücken hatte plötzlich keine Funktion mehr, die Ansage aus dem Nichts, das der Zug nun losfährt, der dieses dann auch tat, ließ das Paar mit dem Reisewunsch auf dem Bahnsteig zurück. Gut denkt man sich, Zeiten sind einzuhalten, aber einer älteren Dame mit Gehstock eine Minute dieser Zeit zu schenken wäre möglich gewesen, aber solche Menschichkeit ist wohl in der heutigen Zeit nicht mehr zu erwarten, auch nicht bei der Bahn. Leider waren die vorhergehenden Reise mit dem ICE ähnlich geprägt, sodaß ein Unbehagen bei der Nutzung dieser Fortbewegung schon genauso zu einer Urlaubsreise dazu gehört wie die Vorfreude auf diese Zeit.

©Wilfried Kuhse

Irgendwie wurde das Ziel dann doch erreicht, aber die Erinnerung bleibt, und man wünscht die alte Zeit zurück.  Vielleicht wäre es ja eine Alternative, den Trends der heutigen Zeit zu folgen, und sich ein Fahrrad als Fortbewegungsmittel an die Hauswand zu stellen, in der Hoffnung, das dort auch stehen bleibt, ansonsten müßte man dann doch wieder den Zug nehmen...


Samstag, 6. Juni 2026

Stllles Örtchen ..aber wie..


Laboe
Wer eine Reise macht kann etwas erzählen, meistens schöne Geschichten, aber es gibt auch wunderliche Dinge zu berichten. Zum Beispiel über stille Örtchen, die ja in unterschiedlichster Form anzutreffen sind. Unsere Wege führen uns überwiegend an die Ostsee, da wir lange Spaziergänge auf den Promenaden und an den Stränden lieben. Wir sind gerne in Timmendorfer Strand, haben aber auch schon andere Orte besucht, jetzt erst zuletzt die wunderschöne Kieler Förde und Laboe. Hier findet man nicht nur Relikte aus der Kriegszeit, ( Mahnmal mit Museum und U-Boot U995), sondern auch eine Promenade parallel zum Strand, schön angelegt und gut begehbar. Eigentlich ein schönes Bild für die Erinnerung, nur die öffentlichen WC Anlagen fallen hier etwas aus dem Rahmen Man verwendet hier Container, die an merkwürdigen Orten plaziert sind. Ein Beispiel ist auf dem Bild zu sehen. Sieht mehr nach Baustelle als nach mit Kurtaxe bezahlte Toilette aus.
Timmendorfer Strand
Man will ja nicht zu anspruchsvoll sein, aber es geht auch anders, zu sehen in Timmendorfer Strand. Dort wartet man gerne auf seine Angetraute und kann nebenher noch schöne Fotos machen. Die Gründe für die Ausführung in Laboe sind nicht bekannt, aber für leicht Gehbehinderte und ältere Gäste nicht einfach zu nutzen. Oft ist der Einstieg  sehr hoch gewesen, ein anderer Zugang war sehr versandet. Da wir als Gäste täglich eine Kurtaxe entrichten müssen, sollte man eine andere Lösung erwarten dürfen. Als Großstädter muß man allerdings zugeben, lieber so ein stilles Örtchen statt gar keine Möglichkeit für das Bedürfnis, wie es in der Stadt leider so üblich ist..




Sonntag, 31. Mai 2026

Gut bürgerlich oder gutes für Bürger..



 

Gut bürgerlich oder gutes für Bürger ist eine Frage, die sich der Verfasser nach Betrachtung der Mittagskarte eines vor Ort nicht unbekanntem Gasthof stellte. Hier wird Stielmus,(auch Rübstiel genannt),und Krakauer angeboten, in diesem Fall mit Kartoffeln. Bei der Vorstellung des Genusses dieser volkstümlichen Speise ist nicht nur der Geist sondern auch der Gaumen gefragt. Sollte es man mit dem schönsten Senf oder nur mit dem eigenem Geschmack genießen. 
Erlaubt man sich als Ergänzung ein kühles Bier oder ein gutes Glas Wein, vielleicht würde auch ein Glas Wasser ausreichen, aber das wäre vielleicht zu bürgerlich. Nun ist der Verfasser nicht allein unterwegs vor dieser Auswahl stehend, sondern die Begleitung hat auch ihre Wünsche aus der Mittagskarte entdeckt. Spargel mit Beilage und der üblichen holländischen Sauce. Also auch gut bürgerlich oder gutes für den Bürger.
Beim Spargel ist die Kultur des Genießens eigentlich vorbestimmt. Man bietet den Spargel mit Butter oder Holländischer Sauce an, als Beilage Schinken oder Kalbsschnitzel dazu gebend. Als Getränk wäre die gleichen Möglichkeiten wie bei dem Gericht mit dem Stielmus und der Krakauer anzubieten. Erklärend sollte erwähnt werden, das die Besichtigung der Mittagskarte bei dem nicht unbekannten Gasthof am frühen Abend stattfand, somit auch der Grund für den aufkommenden Appetit. Nach kurzer Überlegung war der Entschluß gefasst, man isst heute mal gut bürgerlich. Das Glück blieb uns hold, es waren beide Gerichte aus der Mittagskarte am frühen Abend noch zu bestellen. Ein Tisch war schnell gefunden, und 
Getränke auch gewählt. Leichtes Plaudern verkürzte die Zeit, und dann standen die gut bürgenlichen Gerichte vor uns. Die Portion für den Verfasser war doch sehr übersichtlich, der Spargel dagegen nebst Beilage füllte schon den ganzen Teller. Irgendwie ist es dann geschehen, aus dem gut bürgerlichen Gericht mit Stielmus und Krakauer wurde durch Zugabe von Spargel ein durcheinander Gericht, aber immer noch gut für den Bürger. Jetzt bleibt noch die Frage, wie man dieses Gericht jetzt nennen sollte und ob es noch geeignet ist für die Mittagskarte als gut bürgerliches Gericht. Wahrlich ein heikles Thema, das gar nicht so in die Zeit passt. Lassen wir das Auge entscheiden und zwinkern vielleicht ein bißchen dabei..



Sonntag, 24. Mai 2026

Angst vor der Courage..

Angst vor der Courage

 Vor ein paar Tagen erlaubte das herrliche Wetter einen Spaziergang durch den Ort mit der Angetrauten. Man ging so vor sich hin, führte kleine Gespräche und genoss die gemeinsame Zeit. Diese Idylle wurde  plötzlich in einer Nebenstrasse  durch ein sehr laut geführtes Gespräch unterbrochen. Man konnte durch verschiedene Stimmlagen vermuten, das es sich um ein Streit handeln könnte, zwischen Mann und Frau. Beim näheren hinsehen war eine Frau in einem Eingangstürbereich bedrängt durch einen Mann mit Hund zu erkennen. Sie schien sehr ängstlich und wurde wahrscheinlich von dem Mann lautstark bedroht. Die erste Reaktion des Verfassers nach kurzer Überlegung, stehen bleiben und Handy in die Hand. Es kamen weitere Personen von einem nahegelegenem Platz und sprachen die Person an. Der Mann reagierte sehr aggressiv, auch meiner Person gegenüber, drohte mit Gewalt und Tätigkeiten mit der Frau an. Es vielen dann Worte wie, denn kenne ich, das ist schon in Ordnung, und halten wir uns daraus. Meine Angetraute ging irritiert weiter, der Mann bedrohte mich jetzt direkt, warnte mich davor, die Polizei zu rufen, und würde dann Gründe schaffen, damit dieses notwendig sein würde. Er wäre ausserdem  der Mann dieser Frau und könnte so mit ihr umgehen wie er wollte, empfahl mir, dieses auch mit meiner Frau zu tun. Die anderen Personen entfernten sich wieder, die Frau stammelte..bitte.. bitte nicht, und lief einige Schritte weiter, der Mann mit Hund hinterher, drehte sich um und bedrohte mich weiter. Es kamen noch Sprüche von dem Platz..der muss sich ja wohl um alles kümmern..Nach einer weiteren Drohung des Mannes, endlich mein Handy wegzustecken, sonst würde Schreckliches passieren, und der Tatsache, das die Frau sich nicht schnell weiter entfernt hat, wurde mir klar, das ich wahrscheinlich der Geschädigte werden könnte..und ging weiter zu meiner Angetrauten..und bin mir nicht mehr sicher richtig gehandelt zu haben. Im TV sieht es einfach aus, aber in Live es richtig einzuschätzen oder / und einfach weitergehen, war für mich nicht so leicht.!!!!

Sonntag, 17. Mai 2026

Bilder erzählen.. so oder so...



 

An einem nicht so schönem Tage trieb es dem Fotografen auf die Terasse des Hotels für Urlaub. Der Wunsch entstand nach einem Foto, das man mit einem kleinen Zusatz vom Ersteller in die Welt der Freunde und Bekannte setzen wollte. Natürlich per Smartphone, da braucht es keine Kenntnisse und geht scheinbar wie von selbst. Das Ergebnis konnte sich trotz des Wetters eigentlich sehen lassen, aber im Hintergrund ein Schiff (oder Fregatte..keine Ahnung) unserer Marine für alle sichtbar. Sofort kommt der Gedanke auf, das dies wohl nicht sein darf. Ein Schiff mit Kanonen und sonstigen Kriegswaffen als Urlaubsgruß schien dem Verfasser doch etwas heikel.  Aber warum eigentlich, in diesen Tagen zeigt jede Nachrichtensendung mehr Bilder über Krieg und Elend, als der normale Menschenverstand ertragen kann.
Zudem hört man von Seestraßen und Blockaden, und von Androhungen militärischer Gewalt. Aber das sollte kein Schnappschuß noch befeuern, schon gar nicht als Gruß zum neidisch machen..

Die Lösung dann schien die einfachste Möglichkeit zu sein. Entweder man nutzt diverse Unterstützung bei der Bildmanipulation und lässt das Schiff verschwinden oder man schreibt über das Wetter. Und schon ist die Aussage und Wirkung des Fotos anders, und wird hoffentlich humorvoll als Gruß von der Terasse des Hotels für Urlaub angenommen ..

Dienstag, 12. Mai 2026

Kunst im Park oder ..


 Neulich ging man so für sich durch den Park in Eckernförde, und staunte nicht schlecht, eine Nixe oder Meerjungfrau liegt im Gras.Ich war der Meinung, dieses Wesen wäre im Wasser, im tiefen Wasser heimisch. Aber irren ist bekanntlich nicht nur menschlich sondern auch möglich. Vielleicht ist es keine Nixe oder Meerjungfrau, sondern ein Avatar oder ähnliches. In der heutigen Zeit scheint mir nichts unmöglich zu sein..

Und siehe da, wahrscheinlich der Grund für die Nixe oder Meerjungfrau auf dem Rasen, ein Mannsbild wie er geschaffen wurde, aller Kleidung entledigt und mit suchendem Blick. Das die Augen im Gesicht eine andere Stelle als sonst üblich haben könnte auf einen kleinen, nicht bedachten Fehler hinweisen. Der Mann ist kein echter Adonis sondern auch ein Avatar, mit einer Verwechslung bei der Konstruktion. Kann passieren, irren ist bekanntlich ja menschlich. Aber vielleicht ist es ja auch Kunst, und Kunst zu erkennen und verstehen, ist nicht jedermanns Sache. Für einen Park ein guter Ort, denn eigentlich hat man ja genügend Zeit für Betrachtung und Vermutung. Aber eine kleine Überraschung möchte ich nicht vorenthalten.

Die Nixe und der Adonis teilen sich ein Beet, ja ein Beet nicht ein Bett..das ist wahre Kunst im Park und auch in der heutigen Zeit zu verstehen. Aber die Nixe oder Meerjungfrau ist im tiefen Wasser heimisch und der Adonis hat seine Augen am Mund, und ist seiner Kleidung entledigt..
wäre zu erklären, dem Enkelkind zum Beispiel..


Samstag, 9. Mai 2026

Augenblicke sind einmalig..


Dieses Foto ist vor einiger Zeit entstanden,auf dem Weg nach irgendwo spontan verewigt,weil es etwas ausdrückt, was nur in dem Augenblick der Entstehung eine Aussage hat. Hier ist ein Treffpunkt, eine Oase der Ruhe oder ein Platz für ein miteinander . Die Ausstrahlung verrät nicht , ob es vorher oder nach einem Treffen ist. Es sagt auch nichts über die Nutzer aus, vielleicht haben sie die Wirkung dieses Bildes noch gar nicht bemerkt. Dieses Arrangment steht vor einem Wohnhaus in einer Seitenstraße, doch sichtbar von der Hauptstraße aus für Jedermann.  Die Blumen im Hintergund vermitteln den Wunsch nach Farbe und Gemütlichkeit.Der Aschenbecher in seiner Form hat wohl auch seine Berechtigung für eine Beachtung. Der Fantasie sind eigentlich alle Möglichkeiten gegeben, sich hier eine schöne und unterhaltsame Szene vorzustellen.


Der gleiche Ort ca. 1 Jahr später, ein anderer Blickwinkel, doch die Tatsachen sind sichtbar. Es fehlt ein Stuhl und der Aschenbecher. Dafür ist ein Blumentopf mehr zu erkenen. 
Finden hier keine Gespräche oder Treffen mehr statt, oder sind die Nutzer des Aschenbecher nicht mehr anwesend. Vielleicht liegt es auch am Betrachter, das dieses Foto eine andere Wirkung hat. Man sagt ja oft, einen schönen Ort oder ein besonderes Erlebnis sollte man nicht wiederholen. Meistens ist dann eine Enttäuschung garantiert. Entweder der Ort oder die Aktion hat sich geändert, oder der Mensch selbst. Wer das schon hinter sich hat, ist damit nicht alleine, siehe die Fotos vom Verfasser..

Dienstag, 5. Mai 2026

Werbung verbraucht Zeit..

Eigentlich ist es schon sehr verwunderlich,wie viel Zeit des Lebens der optischen und akustische Werbung geopfert wird.Gründe hierfür sind unterschiedlichster Natur und meistens nicht unbedingt freiwillig. Oft ist eine Dienstleistung damit verbunden, zum Beispiel Musik hören bei Spotify oder YouTube, mittlerweile auch bei diversen Streamingdiensten und Informationen werden damit bezahlt. In der Regel versucht man es zu umgehen, aber die Spots bleiben eigentlich immer die Sieger im Minutenraub.Was noch grotesker ist, wie einige Anbieter im Bereich Sport und hier speziell Fußball damit umgehen.Es werden nicht unerhebliche Kosten für diverse Abos verlangt und zusätzlich dann bei Übertragungen Werbung eingeblendet. Man staunt über die tollkühne Abzocke unter Ausnutzung von Exklusiven Rechten. Aber eigentlich duldet und fördert man dieses Verhalten, da der Wunsch nach dieser Exklusivität vorhanden ist, das ist auch sehr verwunderlich, auch beim Verfasser...


Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *