Sonntag, 12. Juli 2026

Traum vom grünen Salon..

 

Vergangenheit erzählt von einem Traum,

erlebt im Grünen Salon oder einem Raum, 

gefüllt mit Menschen und anderen Wesen,

gute Stimmung war in Gesichter zu lesen,

schöne Kleider dem Anlass angemessen,

die Krawatte beim Herrn nicht vergessen,

der Grund der Freude nicht zu erkennen,

sich wohl aber alle beim Namen nennen,

Musik und leises Lachen ergibt den Chor,

ein Piano zu sehen und eine Gruppe davor,

das Buffet gut gefüllt in der Ecke zu sehen,

und einige bedienen sich beim vorbeigehen,

es scheint ein Fest für Jemanden zu Ehren,

und die Freunde ihre Gunst ihm gewähren,

Gründe dafür könnte es da reichlich geben,

etwas Besonderes gut gelungen im Leben,

ein Jahrestag oder Veränderung der Grund,

vielleicht ein neuer Partner oder der Hund,

man wird sich heutzutage nicht daran stören,

an Feiern für Tiere die zur Familie gehören,

oder Nachwuchs der immer kommen sollte,

ein Buch geschrieben was man öfter wollte,

ist es gar das Jubiläum eines guten Verein,

oder wollte der Gastgeber nicht sein allein,

vielleicht will man ja nur gemeinsam chillen,

und es gehört ein Garten dazu zum Grillen,

aber eigentlich ja egal, ist ja nur ein Traum,

von dem grünen Salon oder großem Raum..

Freitag, 10. Juli 2026

Lebenstraum oder doch nur chillen..

MS Midnatsol 2016
Manchmal erfüllt sich ein Lebenstraum wie beim Verfasser geschehen. Eine Reise mit dem Postschiff der Hurtigruten auf der Orginial Route von BERGEN nach KIRKENES und zurück. 12 Tage in einer anderen Welt mit immer wieder neuen Eindrücken. Ob es die Häfen und ausgewählte Landgänge waren, die Natur mit ihren Fjorden und den Berglanschaften oder die wunderbare Speisekarte im Bordrestauraunt, jeder Tag war irgendwie besonders und immer wieder anders. Höhepunkte wie die Fahrt zum Nordcap oder ein Konzert in der Kirche von Tromse werden immer in Erinnerung bleiben.

Eine ganz andere Art ist eine Reise auf einer Fähre nach Skandinavien. Diese auch nicht sehr kleinen Fortbewegungsmittel auf der See konnten wir täglich bei unserem Urlaub in Laboe bestaunen. Hierbei ist es fast ähnlich wie bei der Postschiffroute in Norwegen, nur das hier Tempo eine große Rolle spielt, und es keine Zeit für schöne Erinnerungen zu erleben gibt, und für ein Lebenstraum ist diese Art zu Reisen einfach zu alltäglich, empfindet der Verfasser, aber da denkt wahrscheinlich jeder etwas anders, Nostalgie passt nicht mehr in die heutige Zeit des chillens..

Freitag, 3. Juli 2026

Statt Musikkunst lieber Riesenrad..???

Fast Musikschule am See

Da verwandelte man das Gelände einer riesigen stillgelegten und nach China verkauften Stahlfabrik in einen See für die Naherholung. Es werden alle Gifte aus dem Boden gebuddelt und verwertbare zum Teil denkmal- geschützte Gebäude zur weiteren Verwendung wieder hergestellt und zugänglich gemacht.Aus der Hörder Burg wird eine Schulungsstätte für die Sparkasse, und natürlich darf ein Hotel nicht fehlen, und die Gastronomie findet auch reichlich Platz. Schicke Häuser und sonstige Gebäude (zum Arbeiten oder so), darunter eine Seniorenresidenz wurden rund um den See plaziert, damit der Besucher aus der Nähe betrachten kann, was mit Geld alles möglich ist. Und dann gab es noch die Villa Tull, ein altes Gebäude das ebenfalls wieder verwendet werden sollte.  Große Pläne waren schnell gefunden, eine Musikschule, die vorher in der Hörder Burg ihre Heimat hatte, sollte der kulturelle Ort am See werden. So richtig glauben wollte es niemand, aber es wurden doch einige Arbeiten durchgeführt, dann aber verlor sich die Idee in merkwürdigen Geschichten, auf die der Verfasser nicht weiter eingehen möchte. Wie man auf dem Bild gut erkennen kann, war wohl Kunst am Werke, die aber nicht allen gefallen hat. Da war der Abriss und das Ende vom Traum der musikalischen Kunst die beste Lösung.

Riesenrad aus Bahrein..??

Und wie sich das für einen See gehört, sind Baustellen oder Ruinen nicht der gewünschte Blickfang. Die neuen Vorhaben auf dem Grundstück der alten Villa sind wohl in den Köpfen einiger Beteiligten vorhanden, aber es wird wohl genauso geheimnisvoll weitergehen und irgendwann kommt sie ja vielleicht doch, die Musikschule für die Kunst am See. Bis dahin hat man für den unbedarften Besucher, die immer noch in Massen an den See fluten, eine kleine Alternative geschaffen. Ein Riesenrad steht plötzlich auf dem Grund der Villa Tull. Nicht Kunst sondern Weitblick soll den geneigten Intressierten an den See locken, um dann aus 38 Metern in der Höhe einen klaren Blick über den See und auch sonst alles zubekommen. Da staunt der Verfasser nicht schlecht, erst vermurkst man Ideen und lässt ein Denkmal verrotten, um dann mit dem Rad, (aus Bahrein von der Formel 1 Strecke) die Kunst zu verspotten. Ausser Schwindel und anderen Gefühlen im Magenbereich wird ein Besuch dieser neuen Attraktion nicht viel an die Villa der Familie Tull erinnern..



 

Mittwoch, 24. Juni 2026

Heiss oder kalt..

Sonne und Strand, heisse Temperaturen und Zeit es zu geniessen, das sind wichtige Faktoren, die einem die ungewohnte Hitze ertragen lassen. Wenn dann noch ein Sprung ins kühle Nass mit anschließendem kühlen Getränk möglich ist, spricht man von angenehmen Umständen. Einige von uns dafür sogar ins Flugzeug steigen um weite Strecken zurück zu legen, um an sogenannten Traumstränden ihren verdienten (wie auch immer) Urlaub oder eine kleine Auszeit zu verleben. Aber nicht alle Menschen aus unseren Regionen sind unbedingt Freunde der sommerlichen Freude und wünschen sich etwas dezentere Grade um den Alltag zu bewältigen.

Vielleicht wäre es eine Lösung, es so zu halten wie der Verfasser. Der macht im Winter Fotos von einer sichtbaren kühlen Landschaft. Diese lassen sich bei Bedarf  betrachten und der Seele das Gefühl von Kühle geben. Das Auge kann sich an Eisflächen ergötzen ohne grosse Wege oder Strecken zurück zu legen, die gerade mit dem Flugzeug getan, ja wohl nicht ganz unschuldig sind an den auftretenden Wetterrekorden. Es ist graue Theorie aber vielleicht hilft zur Zeit nur Fantasie..

Donnerstag, 18. Juni 2026

Heimat....oder nur nur ein Wort

 

Altes Paar 
Ein Stückchen Vergangenheit oder keine Zukunft mehr ist für das Wort Heimat wohl zutreffend. Das Gefühl irgendwo hinzugehören, ein Ort oder die Familie und Freunde , man gerne wieder zurück kommt und es vielleicht auch vermisst, wenn man in der Fremde weilt. Dieses Ansinnen ist wahrscheinlich nur noch der älteren Generation zugänglich, denn Heimat verbindet man auch mit Traditionen und Werten. Dieses Wort schafft Vertrauen und Beständigkeit, Erinnerungen und Erlebnisse. Heute lässt sich alles durch Medien im Schnelldurchgang erleben, ohne Gefühle und Wahrnehmungen menschlicher Art, wie Weinen oder Lachen, Schmerz und Trauer, Wehmut und Heimweh. Selbst die Sprache verendet in Kurzworten und Lauten, Gesten oder Emojs, Worte verändern ihren Wert und ein Gespräch in herrkömmlicher Art ist nicht mehr alltäglich. Institutionen wie die Kirche müssen den aus anderen Ländern eingeführten Ansichten und Verhalten weichen. Das Bild der Straße erinnert nicht mehr an Heimat, sondern mehr an Urlaub in fernen Ländern, und die gefühlte Sicherheit ist nicht mehr garantiert.


Lore im Schrebergarten

Ist es ein Zeichen der Zeit und Veränderung der Lage in der Welt ?? Viele Menschen müssen oder wollen ihre Heimat verlassen. Sie begeben sich in andere Länder  und drücken mit ihren Kulturen und Lebensarten diesen einen ungewollten Stempel auf. Dadurch verliert sich im Laufe der Zeit die Identität des Gastlandes und damit auch ihre Heimat. Leider ist dieses Szenario nicht mehr aufzuhalten, eher beschleunigt sich es durch Vergessen der eigenen Traditionen und Werte. Da die Kluft zwischen Alt und Jung immer größer zu werden scheint und damit auch die Bewertung von gesellschaftlicher Pflicht und die Notwendigkeit vom Erhalt von Traditionen wird die Heimat bedeutunglos und ohne Sinn als Wort und Gefühl verschwinden ..


Sonntag, 14. Juni 2026

Immer wieder oder nie mehr..

Peenemünder Schnellbahnzug

Wenn man eine Reise macht, kann man davon erzählen. Wenn man die Reise mit dem Zug macht, wird es meistens eine Geschichte. Der Verfasser bevorzugt als Fortbewegungsmittel bisher Bus und Bahn, damit kann man immer fahren. So war es früher einmal, auch wenn es heutzutage nicht jeder glauben mag. Die letzten Versuche mit der Deutschen Bahn, hier überwiegend mit ICE und Platzreservierung, durchgehend an das gewünschte Ziel zu kommen, erwiesen sich als recht schwierig. Und das Schlimmste an diesen Geschichten ist die Täuschung,. Man glaubt an seinem vorbestimmten Platz im Zug angekommen, das alles wunderbar nach Plan läuft., aber die Freude währt meistens nicht sehr lange. Am häufigsten ist der Stand auf freier Strecke, die Uhr tickt, der Reiseplaner wird nervös, die Umstiegszeiten obwohl großzügig bemessen werden nicht ausreichen. Die Begleitung mit ihrem Karlchen (Gehstock) wird aus den Zug gezerrt und muß sich Richtung Regiobahn bewegen, die der Zugführer als Lösung angepriesen hatte. Und wie das Leben so spielt, der Spurt des mit mehreren Taschen bepackten Verfasser in Richtung Tür des Zuges war vergebens. Der Knopf gerade noch grün zum drücken hatte plötzlich keine Funktion mehr, die Ansage aus dem Nichts, das der Zug nun losfährt, der dieses dann auch tat, ließ das Paar mit dem Reisewunsch auf dem Bahnsteig zurück. Gut denkt man sich, Zeiten sind einzuhalten, aber einer älteren Dame mit Gehstock eine Minute dieser Zeit zu schenken wäre möglich gewesen, aber solche Menschichkeit ist wohl in der heutigen Zeit nicht mehr zu erwarten, auch nicht bei der Bahn. Leider waren die vorhergehenden Reise mit dem ICE ähnlich geprägt, sodaß ein Unbehagen bei der Nutzung dieser Fortbewegung schon genauso zu einer Urlaubsreise dazu gehört wie die Vorfreude auf diese Zeit.

©Wilfried Kuhse

Irgendwie wurde das Ziel dann doch erreicht, aber die Erinnerung bleibt, und man wünscht die alte Zeit zurück.  Vielleicht wäre es ja eine Alternative, den Trends der heutigen Zeit zu folgen, und sich ein Fahrrad als Fortbewegungsmittel an die Hauswand zu stellen, in der Hoffnung, das dort auch stehen bleibt, ansonsten müßte man dann doch wieder den Zug nehmen...


Samstag, 6. Juni 2026

Stllles Örtchen ..aber wie..


Laboe
Wer eine Reise macht kann etwas erzählen, meistens schöne Geschichten, aber es gibt auch wunderliche Dinge zu berichten. Zum Beispiel über stille Örtchen, die ja in unterschiedlichster Form anzutreffen sind. Unsere Wege führen uns überwiegend an die Ostsee, da wir lange Spaziergänge auf den Promenaden und an den Stränden lieben. Wir sind gerne in Timmendorfer Strand, haben aber auch schon andere Orte besucht, jetzt erst zuletzt die wunderschöne Kieler Förde und Laboe. Hier findet man nicht nur Relikte aus der Kriegszeit, ( Mahnmal mit Museum und U-Boot U995), sondern auch eine Promenade parallel zum Strand, schön angelegt und gut begehbar. Eigentlich ein schönes Bild für die Erinnerung, nur die öffentlichen WC Anlagen fallen hier etwas aus dem Rahmen Man verwendet hier Container, die an merkwürdigen Orten plaziert sind. Ein Beispiel ist auf dem Bild zu sehen. Sieht mehr nach Baustelle als nach mit Kurtaxe bezahlte Toilette aus.
Timmendorfer Strand
Man will ja nicht zu anspruchsvoll sein, aber es geht auch anders, zu sehen in Timmendorfer Strand. Dort wartet man gerne auf seine Angetraute und kann nebenher noch schöne Fotos machen. Die Gründe für die Ausführung in Laboe sind nicht bekannt, aber für leicht Gehbehinderte und ältere Gäste nicht einfach zu nutzen. Oft ist der Einstieg  sehr hoch gewesen, ein anderer Zugang war sehr versandet. Da wir als Gäste täglich eine Kurtaxe entrichten müssen, sollte man eine andere Lösung erwarten dürfen. Als Großstädter muß man allerdings zugeben, lieber so ein stilles Örtchen statt gar keine Möglichkeit für das Bedürfnis, wie es in der Stadt leider so üblich ist..




Sonntag, 31. Mai 2026

Gut bürgerlich oder gutes für Bürger..



 

Gut bürgerlich oder gutes für Bürger ist eine Frage, die sich der Verfasser nach Betrachtung der Mittagskarte eines vor Ort nicht unbekanntem Gasthof stellte. Hier wird Stielmus,(auch Rübstiel genannt),und Krakauer angeboten, in diesem Fall mit Kartoffeln. Bei der Vorstellung des Genusses dieser volkstümlichen Speise ist nicht nur der Geist sondern auch der Gaumen gefragt. Sollte es man mit dem schönsten Senf oder nur mit dem eigenem Geschmack genießen. 
Erlaubt man sich als Ergänzung ein kühles Bier oder ein gutes Glas Wein, vielleicht würde auch ein Glas Wasser ausreichen, aber das wäre vielleicht zu bürgerlich. Nun ist der Verfasser nicht allein unterwegs vor dieser Auswahl stehend, sondern die Begleitung hat auch ihre Wünsche aus der Mittagskarte entdeckt. Spargel mit Beilage und der üblichen holländischen Sauce. Also auch gut bürgerlich oder gutes für den Bürger.
Beim Spargel ist die Kultur des Genießens eigentlich vorbestimmt. Man bietet den Spargel mit Butter oder Holländischer Sauce an, als Beilage Schinken oder Kalbsschnitzel dazu gebend. Als Getränk wäre die gleichen Möglichkeiten wie bei dem Gericht mit dem Stielmus und der Krakauer anzubieten. Erklärend sollte erwähnt werden, das die Besichtigung der Mittagskarte bei dem nicht unbekannten Gasthof am frühen Abend stattfand, somit auch der Grund für den aufkommenden Appetit. Nach kurzer Überlegung war der Entschluß gefasst, man isst heute mal gut bürgerlich. Das Glück blieb uns hold, es waren beide Gerichte aus der Mittagskarte am frühen Abend noch zu bestellen. Ein Tisch war schnell gefunden, und 
Getränke auch gewählt. Leichtes Plaudern verkürzte die Zeit, und dann standen die gut bürgenlichen Gerichte vor uns. Die Portion für den Verfasser war doch sehr übersichtlich, der Spargel dagegen nebst Beilage füllte schon den ganzen Teller. Irgendwie ist es dann geschehen, aus dem gut bürgerlichen Gericht mit Stielmus und Krakauer wurde durch Zugabe von Spargel ein durcheinander Gericht, aber immer noch gut für den Bürger. Jetzt bleibt noch die Frage, wie man dieses Gericht jetzt nennen sollte und ob es noch geeignet ist für die Mittagskarte als gut bürgerliches Gericht. Wahrlich ein heikles Thema, das gar nicht so in die Zeit passt. Lassen wir das Auge entscheiden und zwinkern vielleicht ein bißchen dabei..



Sonntag, 24. Mai 2026

Angst vor der Courage..

Angst vor der Courage

 Vor ein paar Tagen erlaubte das herrliche Wetter einen Spaziergang durch den Ort mit der Angetrauten. Man ging so vor sich hin, führte kleine Gespräche und genoss die gemeinsame Zeit. Diese Idylle wurde  plötzlich in einer Nebenstrasse  durch ein sehr laut geführtes Gespräch unterbrochen. Man konnte durch verschiedene Stimmlagen vermuten, das es sich um ein Streit handeln könnte, zwischen Mann und Frau. Beim näheren hinsehen war eine Frau in einem Eingangstürbereich bedrängt durch einen Mann mit Hund zu erkennen. Sie schien sehr ängstlich und wurde wahrscheinlich von dem Mann lautstark bedroht. Die erste Reaktion des Verfassers nach kurzer Überlegung, stehen bleiben und Handy in die Hand. Es kamen weitere Personen von einem nahegelegenem Platz und sprachen die Person an. Der Mann reagierte sehr aggressiv, auch meiner Person gegenüber, drohte mit Gewalt und Tätigkeiten mit der Frau an. Es vielen dann Worte wie, denn kenne ich, das ist schon in Ordnung, und halten wir uns daraus. Meine Angetraute ging irritiert weiter, der Mann bedrohte mich jetzt direkt, warnte mich davor, die Polizei zu rufen, und würde dann Gründe schaffen, damit dieses notwendig sein würde. Er wäre ausserdem  der Mann dieser Frau und könnte so mit ihr umgehen wie er wollte, empfahl mir, dieses auch mit meiner Frau zu tun. Die anderen Personen entfernten sich wieder, die Frau stammelte..bitte.. bitte nicht, und lief einige Schritte weiter, der Mann mit Hund hinterher, drehte sich um und bedrohte mich weiter. Es kamen noch Sprüche von dem Platz..der muss sich ja wohl um alles kümmern..Nach einer weiteren Drohung des Mannes, endlich mein Handy wegzustecken, sonst würde Schreckliches passieren, und der Tatsache, das die Frau sich nicht schnell weiter entfernt hat, wurde mir klar, das ich wahrscheinlich der Geschädigte werden könnte..und ging weiter zu meiner Angetrauten..und bin mir nicht mehr sicher richtig gehandelt zu haben. Im TV sieht es einfach aus, aber in Live es richtig einzuschätzen oder / und einfach weitergehen, war für mich nicht so leicht.!!!!

Sonntag, 17. Mai 2026

Bilder erzählen.. so oder so...



 

An einem nicht so schönem Tage trieb es dem Fotografen auf die Terasse des Hotels für Urlaub. Der Wunsch entstand nach einem Foto, das man mit einem kleinen Zusatz vom Ersteller in die Welt der Freunde und Bekannte setzen wollte. Natürlich per Smartphone, da braucht es keine Kenntnisse und geht scheinbar wie von selbst. Das Ergebnis konnte sich trotz des Wetters eigentlich sehen lassen, aber im Hintergrund ein Schiff (oder Fregatte..keine Ahnung) unserer Marine für alle sichtbar. Sofort kommt der Gedanke auf, das dies wohl nicht sein darf. Ein Schiff mit Kanonen und sonstigen Kriegswaffen als Urlaubsgruß schien dem Verfasser doch etwas heikel.  Aber warum eigentlich, in diesen Tagen zeigt jede Nachrichtensendung mehr Bilder über Krieg und Elend, als der normale Menschenverstand ertragen kann.
Zudem hört man von Seestraßen und Blockaden, und von Androhungen militärischer Gewalt. Aber das sollte kein Schnappschuß noch befeuern, schon gar nicht als Gruß zum neidisch machen..

Die Lösung dann schien die einfachste Möglichkeit zu sein. Entweder man nutzt diverse Unterstützung bei der Bildmanipulation und lässt das Schiff verschwinden oder man schreibt über das Wetter. Und schon ist die Aussage und Wirkung des Fotos anders, und wird hoffentlich humorvoll als Gruß von der Terasse des Hotels für Urlaub angenommen ..

Dienstag, 12. Mai 2026

Kunst im Park oder ..


 Neulich ging man so für sich durch den Park in Eckernförde, und staunte nicht schlecht, eine Nixe oder Meerjungfrau liegt im Gras.Ich war der Meinung, dieses Wesen wäre im Wasser, im tiefen Wasser heimisch. Aber irren ist bekanntlich nicht nur menschlich sondern auch möglich. Vielleicht ist es keine Nixe oder Meerjungfrau, sondern ein Avatar oder ähnliches. In der heutigen Zeit scheint mir nichts unmöglich zu sein..

Und siehe da, wahrscheinlich der Grund für die Nixe oder Meerjungfrau auf dem Rasen, ein Mannsbild wie er geschaffen wurde, aller Kleidung entledigt und mit suchendem Blick. Das die Augen im Gesicht eine andere Stelle als sonst üblich haben könnte auf einen kleinen, nicht bedachten Fehler hinweisen. Der Mann ist kein echter Adonis sondern auch ein Avatar, mit einer Verwechslung bei der Konstruktion. Kann passieren, irren ist bekanntlich ja menschlich. Aber vielleicht ist es ja auch Kunst, und Kunst zu erkennen und verstehen, ist nicht jedermanns Sache. Für einen Park ein guter Ort, denn eigentlich hat man ja genügend Zeit für Betrachtung und Vermutung. Aber eine kleine Überraschung möchte ich nicht vorenthalten.

Die Nixe und der Adonis teilen sich ein Beet, ja ein Beet nicht ein Bett..das ist wahre Kunst im Park und auch in der heutigen Zeit zu verstehen. Aber die Nixe oder Meerjungfrau ist im tiefen Wasser heimisch und der Adonis hat seine Augen am Mund, und ist seiner Kleidung entledigt..
wäre zu erklären, dem Enkelkind zum Beispiel..


Samstag, 9. Mai 2026

Augenblicke sind einmalig..


Dieses Foto ist vor einiger Zeit entstanden,auf dem Weg nach irgendwo spontan verewigt,weil es etwas ausdrückt, was nur in dem Augenblick der Entstehung eine Aussage hat. Hier ist ein Treffpunkt, eine Oase der Ruhe oder ein Platz für ein miteinander . Die Ausstrahlung verrät nicht , ob es vorher oder nach einem Treffen ist. Es sagt auch nichts über die Nutzer aus, vielleicht haben sie die Wirkung dieses Bildes noch gar nicht bemerkt. Dieses Arrangment steht vor einem Wohnhaus in einer Seitenstraße, doch sichtbar von der Hauptstraße aus für Jedermann.  Die Blumen im Hintergund vermitteln den Wunsch nach Farbe und Gemütlichkeit.Der Aschenbecher in seiner Form hat wohl auch seine Berechtigung für eine Beachtung. Der Fantasie sind eigentlich alle Möglichkeiten gegeben, sich hier eine schöne und unterhaltsame Szene vorzustellen.


Der gleiche Ort ca. 1 Jahr später, ein anderer Blickwinkel, doch die Tatsachen sind sichtbar. Es fehlt ein Stuhl und der Aschenbecher. Dafür ist ein Blumentopf mehr zu erkenen. 
Finden hier keine Gespräche oder Treffen mehr statt, oder sind die Nutzer des Aschenbecher nicht mehr anwesend. Vielleicht liegt es auch am Betrachter, das dieses Foto eine andere Wirkung hat. Man sagt ja oft, einen schönen Ort oder ein besonderes Erlebnis sollte man nicht wiederholen. Meistens ist dann eine Enttäuschung garantiert. Entweder der Ort oder die Aktion hat sich geändert, oder der Mensch selbst. Wer das schon hinter sich hat, ist damit nicht alleine, siehe die Fotos vom Verfasser..

Dienstag, 5. Mai 2026

Werbung verbraucht Zeit..

Eigentlich ist es schon sehr verwunderlich,wie viel Zeit des Lebens der optischen und akustische Werbung geopfert wird.Gründe hierfür sind unterschiedlichster Natur und meistens nicht unbedingt freiwillig. Oft ist eine Dienstleistung damit verbunden, zum Beispiel Musik hören bei Spotify oder YouTube, mittlerweile auch bei diversen Streamingdiensten und Informationen werden damit bezahlt. In der Regel versucht man es zu umgehen, aber die Spots bleiben eigentlich immer die Sieger im Minutenraub.Was noch grotesker ist, wie einige Anbieter im Bereich Sport und hier speziell Fußball damit umgehen.Es werden nicht unerhebliche Kosten für diverse Abos verlangt und zusätzlich dann bei Übertragungen Werbung eingeblendet. Man staunt über die tollkühne Abzocke unter Ausnutzung von Exklusiven Rechten. Aber eigentlich duldet und fördert man dieses Verhalten, da der Wunsch nach dieser Exklusivität vorhanden ist, das ist auch sehr verwunderlich, auch beim Verfasser...


Samstag, 2. Mai 2026

Kleines Stück vom Glück..


Manchmal ist die Vergangenheit nicht nur in guter Erinnerung, vielleicht wegen Verluste der Gesundheit oder eine ungewollt Änderung der häuslichen Umstände. Gründe werden sich genug anbieten, in meinem Falle war es eine Reha in Bad Oeyenhausen, die sich als notwendig ergab, um nach einem Schlaganfall wieder lebenstauglich zu werden. Es waren lange 3 Wochen im Januar mit bester Wetterlage, ziemlich kalt und der Kurpark schneebedeckt. Trotzdem beschloss ich damals den Kurpark als Chance für eine Seelenreinigung zu nutzen.Tägliche zeitlose Schritte vorbei an zugeschneiten Gewässer und Bäumen auf vorgegebenen Wegen brachte mir genügend Möglichkeiten über mein Elend und weitere Sichtweisen nachzudenken. Auf meinen Wegen befanden sich auch einige Orte zum Ruhen, bei diesen Temperaturen nicht unbedingt zum empfehlen, aber für ein paar Minuten Rast konnte man sich schon niederlassen. Mangels Begleitung beschloß ich eine Bank aufzusuchen, die mit einem Herrn besetzt war. An Platz mangelte es nicht, und der Herr war auch sehr schweigsam, da er wohl aus Metall bestand. Sein Anblick wirkte seriös und ich fand es auch nicht ungewöhnlich, ein Gespräch zu führen, das wohl recht einseitig erschien, aber ich hatte meinen Zuhörer. Der Herr und die Bank schien mich täglich zu erwarten, und ich versuchte eine Anwesenheit zu oft wie möglich einzurichten. Diese Art von Therapie hat mich wieder unter  die Menschheit gebracht und meiner Reha ein versöhnliches Ende beschert. Ich hatte damals nicht den Gedanken dieses als Bild für eine Erinnerung zu verewigen,.Ich holte dieses einige Jahre später nach, als der Zufall und eine Krankheit meiner Frau mich wieder zu diesem Ort brachte. Manchmal holt die Vergangenheit einen wieder zurück, und ich empfand dieses als ein Stück vom Glück..




Sonntag, 26. April 2026

Seemacht oder Ohnmacht..



 

Da liest man von einem gewollten Einsatz unserer "kriegstauglichen Marine" in der Straße von Hormus. Als Laie erschrickt man etwas bei dem Wort kriegstauglich und als zukünftiger Reservist Jahrgang 1955 erinnert man sich an Worte wie "nie wieder
Krieg ". Und man sagte damals, wohl mit gewisser Erfahrung, deutsche Soldaten verteidigen ihre Heimat, und vielleicht die Stützpunkte der Nato-Partner in Deutschland, und natürlich die Grenze zur dunklen Welt hinter dem Eisernen Vorhang. Okay, ist fast 50 Jahre zurück, die Welt verändert sich und der Mensch.
Der Vorhang war einige Zeit weg, und Stützpunkte der Nato-Partner gibt es wohl
auch nicht mehr sehr viele. Ergo, ab in die Welt und auf die Meere, mit der Marine nicht mit dem Heere.
Als Ehemaliger "Gedienter" wäre man Damals schön mal gerne in die weitere Welt und nicht auf diversen Übungsplätzen zwecks Weiterbildung gewesen, lieber ans Mittelmeer als ins Gebüsch wo nur der Schlamm Geräusche machte.Ich wundere mich etwas dabei, das so erprobte Nationen wie Frankreich und England sich bisher zurückhalten, anscheinend erst Denken und dann Lenken. Ich würde lieber Lesen und Hören das Deutschland eine moderne Luftabwehr inklusive Drohnenschutz installiert hat, und sich mittlerweile Experten mit Notfallplänen für den Ernstfall beschäftigen. Denn früher Mal und auch Heute sollte es das Hauptziel unserer Staatsbürger/innen in Uniform sein, die Heimat und damit Deutschland zu schützen und zu verteidigen..



Montag, 20. April 2026

"Anatevka" oder alles Laien oder was..

 

Dem Wunsch meiner Frau entsprechend ist es uns endlich im dritten Anlauf gelungen,
eine Aufführung von "Anatevka"des Theaters  LiBReTTol e.V. in Dortmund-Aplerbeck 
zu besuchen. Ein unscheinbares Gebäude verbirgt das Theater, welches auch eine Tanzschule
anbietet. Der Zuschauerraum wirkt heimelig und hat 49 Plätze, die in freier Auswahl angeboten
werden. Eine Lounge bietet Platz und Getränke für die Zeit bis zur Aufführung und für die Pause.
Der Empfang ist sehr herzlich und umsichtig, schafft gleich eine angenehme Atmosphäre.
Der Vorhang vor der Bühne putzt wohl die Schuhe in der ersten Reihe, wurde erzählt..
Das Stück selbst sollte eigentlich bekannt sein, wir hatten es im Theater der Stadt Dresden
schon mal gesehen. Wenn der Vorhang nach einer Einführung in den Ablauf sich öffnet und 
den Blick auf die kleine Bühne frei gibt, beginnt irgendwie eine andere Welt. Man fühlt sich 
mitten in dem Dorf Anatevka gleich als Mitbewohner und geniesst die Nähe zu den Darstellern.
Was dann passiert, kann man nicht mit einigen Worten beschreiben, sondern man muß es selber
erleben. Die Akteure sind mit einer Begeisterung dabei, die einem den ganzen Abend trägt.
Man möchte Niemanden besonders herausheben, da es insgesamt von allen eine mich für 
wunderbare und so nicht erwartete Vorstellung war. Meine Erinnerung an Dresden hatte
ab sofort keinen Wert mehr, denn diese Aufführung des Musicals "Anatevka" ist jetzt mein
neuer Favorit. Das diese Gesangsleistung inklusive der schauspielerischen Darbietungen
von Laien und Ehrenamtlichen dargeboten wurde, kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen,
ich habe jedenfalls keinen Unterschied zu den Profis aus Dresden feststellen können.
Das es so etwas in diesen Zeiten noch gibt und möglich ist macht mir Hoffnung, 
Danke für diesen wunderschönen Abend...


Mittwoch, 15. April 2026

Ein leiser Blick...



 

Gedicht mit Musik

                                                         https://ditto.fm/ein-leiser-blick


Manchmal vergisst man schnell, oder gar nicht und es gibt kein Ende für eine Sache.

Corona ist vielleicht so ein Beispiel, es ist noch gar nicht so lange her, und doch ist

schon fast vergessen, für viele..aber einige hadern noch mit sogenannten Spätfolgen

aller Art. Schlechte Bildung kam durch zu wenig Bildung, Depressionen entstanden

wahrscheinlich durch  Angst und Einsamkeit, Finanzielle Probleme entstanden wohl 

durch Fehleinschätzungen und Verbote.

Die Gesundheit trägt ewigen Schaden bei einigen Menschen und die Bereicherung einiger

Mitmenschen in dieser Zeit wegen Hilfsmittel ist schon erschreckend, Unwissenheit ist

gnadenlos bestraft worden und neue Erkenntnis teuer bezahlt..

Diese Zeit ist vorbei, aber eigentlich doch nicht, hat jetzt nur einen anderen Namen..

Vergangenheit...


Donnerstag, 9. April 2026

Ehrenamt und dann noch selber mitfinanzieren...???

Manchmal kommen einen Gedanken in den Sinn, die vielleicht nicht jeden erfreuen und doch da sind.

Diese Tage hat mich es doch intressiert, ob ein Ehrenamt oder eine Mitgliedschaft etwas zusätzliches an Selbstkosten haben darf. In diesem Falle werde ich etwas vorsichtig formulieren müssen, da ich niemanden zu Nahe treten möchte, aber ich finde es ist ein Nachdenken darüber Wert.Wie sagt man im Volksmund: ich frage für einen Freund..so sollte man diesen Post vielleicht auch sehen. Man sieht ja des öfteren in den Fußgängerzonen und auch bei diversen Veranstaltungen Informationsstände von verschiedenen Gruppierungen. politisch engagierte Vereine, Parteien und Sozialverbände. Diese sind meistens sichtbar mit einenm Pavillion oder Schirm und Stehtisch ausgestattet und bieten nebem dem gedruckten Informationsbroschüren auch Kleinigkeiten an, z.B. Kugleschreiber, Schlüssleanhänger und vieles mehr. Haben wir uns schon mal die Frage gestellt, wer dieses bezahlt? Ich persönlich bin davon ausgegangen, das solche Veranstaltungen und Teilnahmen durch Werbemittel der Organisationen übernommen werden. Nun habe ich erfahren müssen, das die Ehrenamtlichen von einer Organisation die sogenannten "Give Aways" selber mittragen müssen. Es gibt Kataloge und Listen mit Preisen, und dann mal los. Mir fehlt dafür jeglichen Verständnis, mit welcher Begründung das richtig sein soll, zumal die Aktiven an den Ständen in ihrer Freizeit für diesen Verband Öffentlichskeitarbeit und Werbung leisten.

Wie erwähnt, manchmal kommen einen Gedanken , und  in diesem Sinne bei dem nächsten Kugelschreiber vielleicht Einen weniger mitnehmen.




Sonntag, 5. April 2026

Alles Ostern oder warum sind Eier bunt..


 Alle Jahre wieder im Frühjahr kommt ein Sonntag, an dem Wiesen und Gärten mit Leben

gefüllt werden. Es sind nicht die ersten Sonnenstrahlen, die mit ihrer Kraft die Natur erweckt

und uns Flora und Fauna mit wunderschönen Farben bestaunen läßt. Nein, man sucht Eier,

Ostereier, bunt bemalt und versteckt in kleinen und grösseren Variationen. Wenn man sich dann 

überlegt, warum die Eier farbig sind, und dieses recherchiert, kommt man wieder mal zum

Thema Fastenzeit. Es wurde nicht Fleisch sondern auch Eier für unerwünscht erklärt, und diese

wurden hart gekocht um sie halbarer zu machen.Um das Alter der Eier zu unterscheiden,

hat man sie in verschiedenen Farben angemalt. Ich kann mich erinnern, das in unserer Familie 

in damaliger Zeit eine Person nur die blauen Eier gegessen hat, da wußte jemand wohl schon

sehr viel in dieser Angelegenheit oder es war reiner Zufall. 

Die Geschichte des Osterhasen bleibt für mich unerforscht, ich habe die beiden Figuren 

auf dem Bild irgendwo im Garten entdeckt und bin für dieses Jahr zu Ostern damit

vollkommen zufrieden..


Mittwoch, 1. April 2026

Einfach so in den Zoo..in Dortmund oder anderswo..

Bewohner Zoo Dortmund

 Bei einem Besuch in diesem wunderschönen Zoo konnte man diese lieblichen Mitbewohner unseres Planeten bestaunen, ja fast die Gelassenheit bewundern. Anscheinend haben diese Wesen kein Abo bei einer Tageszeitung und wahrscheinlich auch keinen Zugang zu diversen anderen Medien.

Das Durcheinander in dieser Welt mit ihren dramatischen menschlich unwürdigen Schicksalen und von einigen unbelehrbaren Fantasten geführten Aktionen, die man nicht mehr Kriege nennt, sondern Spezialeinsätze, je nach Bedarf und Nation.
Nein, diese auch selbst nicht ganz so freien Tiere scheinen lösbare Probleme zu haben, und es war für den Betrachter eine Erholung für Geist und Seele dort einfach zuschauend stehen zu dürfen.
Es sind oft wirklich die einfachen Dinge, die einem helfen diesen ganzen Wahnsinn für einige Momente zu entfliehen. Einfach so, in einem Zoo....und es gibt mit Sicherheit andere Wesen mit ähnlicher Aura, einfach mal suchen und finden..vielleicht in einem Zoo..oder anderswo..!?

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